Haus Lebensquell
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Psallite Deo - Singt Gott und spielt ihm
"Christus, das Licht" - die eigene Osterkerze gestalten
"Perlen des Glaubens"
Kinoexerzitien 2013
"Das Leben malen"
Psallite Deo
Klang - eine Kraft, die meine Seele berührt
Wochenende Familienkreis
Tanzwochenende vom 26.-28. Oktober 2012
Osterkerzen selbst gestalten
Geistliche Tage im Kloster Heiligenbronn „begeistern“
Kinoexerzitien 2012
Wochenende Familienkreis
"Das Leben malen"
Vesper mit Ikonensegnung
Ora et labora - Körbe flechten
Familienkreiswochenende
Gebet und Gesang: "Im Dunkel strahlt sein Licht uns auf"
"Christus, das Licht" - die eigene Osterkerze
Kinoexerzitien 2011
"Das Leben malen"
"Ich trage einen Schatz in mir"
"Wer singt, betet doppelt!"
"Leben ist mehr"
Kinoexerzitien 2010![]()
Unter der Überschrift "Psallite Deo" versammelten sich vom 03. bis zum 04. Mai 16 Sängerinnen und Sänger im Haus Lebensquell.
Unter der einfühlsamen Begleitung von Rudolf Hendel, Kirchenmusikdirektor in Albstadt-Tailfingen beschäftigten wir uns mit dem kürzesten und dem längsten Psalm im Buch der Psalmen.
Am ersten Abend ging es um den Ps 117:
Preiset, alle Weltstämme, IHN,
rühmt ihn, all ihr Nationen!
Denn gewaltig ist über uns seine Huld,
SEINE Treue währt in Weltzeit.
Preiset o Ihn!
(Übersetzung Martin Buber)
In Erklärung, im Singen und im Betrachten der biblischen Szenen in der Ausstellung zum "Leben Jesu" des peruanischen Künstlers Raul Castro näherten wir uns der Botschaft dieses Psalmes.
Am andern Vormittag stand dann der längste Psalm 119 im Mittelpunkt.
Jede und jeder wählte einen Psalmvers aus und stellte ihn in der Kleingruppe vor. In einer meditativen Einheit, im Singen und Gehen wurden diese Verse vertieft, konnten sich in Leib und Seele entfalten.
Nachmittags wurden die Gesänge für die festliche Vesper eingeübt und verfeinert.
Mit den Schwestern und Besuchern bildete das Abendlob in der Wallfahrtskirche den Höhepunkt dieses Seminares.
Generaloberin Sr. Judith dankte Herrn Hendel am Ende für Seine Begleitung dieser Tage und schloß an: Auf Wiedersehen macht Freude!
Am Samstagnachmittag, den 09. März fand im Refektor des Klosters das Angebot statt, die eigene Osterkerze zu gestalten.
Eine bunte Gruppe von 15 Personen hatte sich auf den Weg nach Heiligenbronn gemacht.
Begonnen wurde der Mittag mit Kaffee und Kuchen und einem sich kennen lernen.
Nach dieser Stärkung traf sich die Gruppe in der Runde. In der Mitte waren unterschiedliche Kreuze ausgelegt mit denen sich die TeilnehmerInnen dann vorstellen durften. Bevor es zum Gestalten der Kerze ging, stimmten wir uns mit einem Lied „Zwischen Himmel und Erde“ auf das Symbol Kreuz ein. Mit einigen Impulsen zur Bedeutung des Kreuzes für uns Christen füllten wir ein „leeres“ Kreuz auf dem Papier. Es kam zur Sprache, was unser Leben ausmacht - Freude und Leid, Not und Hoffnung.
Mit dieser Einstimmung wechselten wir zu den Arbeitstischen um die ganz persönliche Osterkerze zu gestalten. Zuerst wurde das Material begutachtet, die Farben und Möglichkeiten gesehen. Dann entstanden mit der Zeit eigene Ideen und Bilder. Diese nahmen durch Wachsplatten und Wachsfarben auf der Osterkerze konkret Gestalt an.
Jede Kerze wurde ein Unikat! Zum Abschluss schauten wir uns gemeinsam die entstandenen Kunstwerke an und staunten wie unterschiedlich jede Kerze geworden ist!
Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass es ein gelungener Nachmittag war. Die Kerzen werden in der Osternacht leuchten und in der Osterzeit bestimmt einen besonderen Platz erhalten.
| Kinoexerzitien 2013 Am Freitag pilgerten 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen ins Haus Lebensquell zu den Kinoexerzitien. Es geht ums Leben - das Prinzip des Weizenkornes so die Überschrift über die Tage. Am ersten Abend bekam jeder ein Büchlein mit in die Exerzitien. Darin konnte er oder sie vermerken, was denn Hilfen zum Wachsen sind und was Hindernisse sind, damit das Leben sich entfalten kann. Als kleine Hilfe konnte jeder und jede Weizenkörner in ein kleines Töpfchen pflanzen. Ganz unterschiedliche Wachstumsstufen waren am Ende der Tage zu beobachten. So ausgerüstet ging es in den ersten Film "Dein Weg" ins Kino nach Alpirsbach. Sonntags stimmte der Film "Slumdog millionaires" auf den Tag ein. Die eigenen Verletzungen und Wunden hatten Raum am Nachmittag und Abend. Es galt dabei, die Wunden vor Gott zu bringen, aber auch nachzuspüren, wo sie im Leben Wachstumshilfen waren. Am Montag ging es um den Film "Hugo Cabret". Den eigenen Träumen nachgehen, die eigene Bestimmung erspüren - waren Einladungen in Einzelbesinnung und Gruppe. Es entstanden Bilder und Skulpturen. In der Abendliturgie war wieder Raum, das eigene Leben in die Begegnung mit Jesus Christus zu bringen und daraus Impulse für den weiteren Weg zu bekommen. Dienstags wurde der Film "Bis zum Horizont dann links" gezeigt. Die Auseinandersetzung mit dem Älter werden, Leben im Jetzt und Hier waren u.a. Themen für Einzelbesinnung und Gruppengespräch. Der Abschlussfilm am Abend "7 Psychos" wäre nicht mehr unbedingt nötig gewesen. So die fast einhellige Meinung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Am Aschermittwoch wurden in der Abschlussrunde die einzelnen Töpfchen begutachtet mit ihrer Frucht. In den Rückmeldungen war davon die Rede, dass es ein ausgewogenes Maß von Nähe und Distanz gab, Zeiten für sich und Zeiten in der Gruppe, Impulse und Raum für eigene Ideen und Wünsche. |
"Das Leben malen" - unter dieser Überschrift fanden sich am 19. Januar acht Teilnehmerinnen im Haus Lebensquell ein. Unter der fachkundigen und behutsamen Begleitung von Professor Dieter Groß aus Stuttgart wurden verschiedene Bilder erstellt.
Das erste Bild entstand mit Hilfe eines sogenannten "Maldiktates". Nach der Grundidee von F. Hundertwasser wurde von außen mit einer Linie nach innen gemalt. Jede malte am Plakat der Anderen weiter mit ihrer jeweiligen Farbe.*
Anschließend konnten die "Zwischenräume" mit einer dunklen Farbe ausgemalt werden. Es gab für manche Teilnehmerin die Überraschung, welch wichtige Funktion in dem Fall die Farbe schwarz hatte.
Inspiriert von einem ausgelegten Bild, malte jede ein weiteres Bild. Der Prozess ging über schauen, abmalen, das eigene Bild weiter entwickeln und doch im konkreten Rahmen zu bleiben...
Der Gang zur Quelle mit einer anschließenden Zeit der Stille, des wahrnehmens mit allen Sinnen, bildete den Auftakt für den Nachmittag.
Um "Wasser" ging es dann auch beim Malen. Die erste Aufgabe hieß Wasser von innen nach außen zu malen. Ganz unterschiedliche, teils überraschende Bilder entstanden aus diesem Impuls.
Das Thema "Wasser" gab auch dem letzten Bild den Impuls. Ganz frei entstanden "Wasserbilder".
Alle Bilder wurden zum Abschluss im Atrium ausgelegt und miteinander angeschaut.
Bei der Besprechung kam immer wieder die Rückmeldung wie sehr, das Malen geholfen hat, zu sich zu kommen, vom Alltag abzuschalten und Kraft zu tanken.
Zufrieden und erfüllt, mit ihren Bildern bepackt, gingen die Teilnehmerinnen in ihren konkreten Alltag zurück.
| Psallite Deo Vom 08. bis zum 09. Juni trafen sich 12 begeisterte Sängerinnen und Sänger im Haus Lebensquell. "Psallite Deo" - so die Überschrift über die Tage. Es ging in den Tagen vor allem um verschiedene Vertonungen der Psalmen. Ein weiteres Anliegen der Tage war es, den Zusammenhang von Beten und Singen erfahrbar zu machen. So gab es neben dem Einüben der Gesänge Zeiten dem nachzuspüren, was diese im Einzelnen anrührten, in Bewegung brachten. Psalmen bringen unterschiedliche Erfahrungen, Empfindungen, Situationen ins Wort. Alles, was das Leben bietet - Schönes und Schweres - wird ausgesprochen und immer in Beziehung zu Gott gebracht. Singen bringt in der Seele bestimmte Erfahrungen ins Schwingen, hat ja auch ganz oft heilende Kräfte. Diese Erfahrungen zulassen und betrachten, war in den Tagen wichtig. "Die Tage und das Singen waren für mich Gebet" - so auch die Rückmeldung einer Teilnehmerin bei der Abschlussrunde. Die Gruppe gestaltete die Vesper - das Abendgebet - in der Kirche, zusammen mit der Schwesterngemeinschaft. "Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, soweit die Wolken gehn ist deine Treue..." | |||||||||||||||||||
Nach ObenIn der Reihe "Mit allen Sinnen beten (lernen)" fand am Samstag, den 12. Mai eine Premiere statt.
Unter der Überschrift "Klang - eine Kraft, die meine Seele berührt" trafen sich 10 TeilnehmerInnen im Haus Lebensquell.
Dem eigenen Rhythmus nachspüren und andere daran teilhaben lassen, das Wort Gottes gemeinsam in Klang umsetzen, sowie auf einer Phantasiereise der eigenen Lebensmelodie lauschen - waren Elemente dieses Nachmittages.
Konrad Gießibl brachte viele verschiedene Rhythmus- und Klanginstrumente mit, aus denen die TeilnehmerInnen auswählen konnten.
Die Abschlussrunde brachte immer wieder das Erstaunen ins Wort, was geschieht, wenn ich mich auf das Eigene konzentriere und auf den Andern höre.
Mit einem Tanz aus der Finnischen Messe "Geh den Weg nicht allein" gingen die TeilnehmerInnen wieder in ihren Alltag zurück
Nach Oben
| Wochenende Familienkreis Vom Freitag, den 29. Juni bis Sonntag, den 1. Juli 2012 fand das diesjährige Familienwochenende statt. Bei Sonne und Regen, in Zelt und Haus, im Feiern, Besinnen und Gottesdienst gestalten trafen sich sieben Familien im Haus St. Antonius... |
14 Frauen und ein Mann fanden sich am Freitagabend im Haus Lebensquell ein.
Dabei ging es an diesem Tanzwochenende unter der bewährten Leitung von Ulrike Diehm und Hildegard Frank rund um das Thema: "Ich sehe deiner Hände Werk".
Es wurde nicht nur getanzt, sondern auch gebastelt, gesungen und gebetet.
Mit allen Sinnen wurde das Geschenk der Schöpfung und des Lebens wieder neu ins Bewusstsein gerückt.
Am Samstag, 17. März gab es im Heiligenbronner Refektor der Schwestern 20 schaffenswillige Menschen, die zum Gestalten der eigenen Osterkerze kamen.
Sr. M. Johanna gab zunächst eine Einführung zum „Exsultet“ (das große Osterlob), das bei der Lichtfeier der Osternacht gesungen wird.
Sr. M. Bernadette erklärte die „klassischen“ Symbole der Osterkerze, wie z.B. das Kreuz, Nägel, Alpha und Omega und die Jahreszahl.
Anschließend gab es dann Kaffee und Kuchen zur Stärkung, damit in der folgenden Zeit der kurzen Stille-Einheit die eigenen Motive aufsteigen konnten.
Vor der eigentlichen Gestaltung der Osterkerze gab Sr.M.Bernadette noch praktische Anleitung zur Handhabung verschiedener Hilfsmittel und zum Ausschneiden der Wachssymbole.
Dann konnte der Kreativität freien Lauf gelassen werden.
Dabei konnte auch weiterhin Hilfe der beiden Kerzenexpertinnen in Anspruch genommen werden, die mit Rat und Tat zur Seite standen.
Ein würdiger Abschluss des gelungenen Nachmittags war das gemeinsame Beten der Vesper mit der Schwesterngemeinschaft in der Hauskapelle, nach der alle Teilnehmerinnen sichtlich zufrieden und erholt nach Hause gingen.
Eine begeisterte Teilnehmerin
Unter dem Motto „Meinem“ Gott auf der Spur gingen sechszehn Teilnehmer der Geistlichen Tage im Haus Lebensquell auf ihre ganz persönliche Gottessuche. Geleitet wurden die Tage von dem in Schenkenzell wohnenden Ehepaar Birgit Braun-Lehmann (Erzieherin) und Diakon Reiner Lehmann (Schuldekan).
Auf ganzheitliche Weise versuchte das Leitungsteam dass sich die Teilnehmer ihrem ganz persönlichen Gottesbild annähern konnten.
Ein Spaziergang in der Natur und der Besuch der Klosterkirche waren ebenso Elemente des Wochenendes, wie das meditative Tanzen und das künstlerische Gestalten.
Ein Schwerpunkt bildete dabei die meditative Arbeit mit den Tonfiguren des peruanischen Künstlers Raoul Castro im Haus Lebensquell.
Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass diese Figuren und Szenen aus dem Leben Jesu, die Besucher „ergreifen“ und ihre ganz persönliche Botschaft weitergeben. Höhepunkt des Wochenendes war am Sonntag die gemeinsame Wortgottesfeier mit integrierter Agape.Die Teilnehmer waren auf vielerlei Weise in den Ablauf aktiv mit eingebunden.
So wurde z.B. in einer Gesprächsphase nach dem Evangelium gemeinsam „gepredigt“. Jeder war eingeladen seine Deutung den anderen mitzuteilen und zu erläutern.
Auch das gemeinsame Teilen von Brot und Traubensaft in der Agapefeier ließen das „Mehr“ im Leben jedes Einzelnen erspüren, gemäß des Satzes des indischen Mystikers HambâtéBâ: „Dass wir die Dinge nicht sehen nicht anfassen und nicht fühlen können, beweist nicht, dass es sie nicht gibt!“
Am Ende der drei Tage äußerte sich eine Teilnehmerin aus Freiberg am Neckar, dass diese Tage in ihr eine „Begeisterung“ ausgelöst haben und sie sicher nicht zum letzten Mal bei geistlichen Tagen im Haus Lebensquell im Kloster Heiligenbronn sein wird.
Nach Oben![]() Filme schauen im Subiaco Alpirsbach | ![]() Einzelbesinnung im Haus Lebensquell | ||
![]() Gespräch in der Gruppe | ![]() Gruppenbild | ||
Fürchtet Euch nicht - zum Umgang mit der Furcht - so die Überschrift über die Kinoexerzitien.
Die vier Filme
The King's Speech
Der Drachenläufer
Von Menschen und Göttern
Le Havre
wurden im Kino Subiaco in Alpirsbach angeschaut.
Der Vorführungsraum im alten Benediktinerkloster bot ein unschlagbares Ambiente für diese Tage.
Vormittags machte sich die Gruppe mit Kleinbussen auf den Weg nach Alpirsbach, um dort den jeweiligen Film anzuschauen.
Das Schweigen auf der Rückfahrt trug dazu bei, dass der Film sich "setzen" kann.
Alle vier Filme gaben so auf je eigene Weise Hilfen zum Umgang mit der Furcht.
Nachmittags halfen Leibübung und Einzelbesinnung, die Themen des Filmes bzw. was die Einzelnen betroffen hatte, auf das eigene Leben hin durchzubuchstabieren.
Der Austausch in der Gruppe erweiterte den eigenen Horizont und vertiefte manche Punkte und Erfahrungen.
In der Abendliturgie konnte der Tag mitsamt den Erfahrungen konkret in die Beziehung zu Jesus Christus kommen.
Hier waren alle Freuden, Brüche, Wunden und Ängste aufgehoben.
Nach Oben![]() Ankommen am Freitagabend | ![]() inhaltlicher Teil am Samstagvormittag | ![]() währenddessen bauen die Kleinen eine Kirche | ![]() abendliche Grillrunde mit den Schwestern | |||
![]() es schmeckt allen | ![]() was diese vier wohl sehen? | ![]() danach kam der große Regen | ![]() und zum Abschluss eine Runde Eis | |||
Mit rund 40 Personen füllte sich am Freitagabend der Jugendbereich im Haus St. Antonius. Sieben Familien aus der näheren und weiteren Umgebung von Heiligenbronn trafen sich zu ihrem Wochenende, das seit 2003 jährlich stattfindet.
Die Jugendlichen bezogen die Zelte im Freien und die Erwachsenen mit den kleineren Kindern die Mehrbettzimmer im Dachgeschoss.
Eine gemeinsame Ankommrunde auf dem Pausenhof der Gehörlosenschule machte den Auftakt - dabei wurden verschiedene Fragen und Aufgaben gestellt, so dass alle schnell miteinander in Kontakt kamen.
Die Eltern nahmen sich Zeit für eine Besinnung in der Kirche, bevor der Abend in gemütlicher Runde ausklang.
Der Samstagvormittag steht traditionell unter einem Thema. Dieses Jahr inspirierte der hl. Franziskus die Erwachsenen. So wie er sich Rat holte bei der hl. Klara und Br. Silvester, was er tun solle - so war es möglich miteinander auf Fragen, Entscheidungen zu schauen, einander in gutem Sinne Freund/in zu sein.
Nachmittags stand die Probe in der Kirche an für den Gottesdienst zum Stiftungsfest. Sowohl die Erwachsenen, wie auch die Jugendlichen übernahmen mit je einer Band die musikalische Gestaltung.
Der Abend klang aus mit einem gemeinsamen Grillen von Schwestern und Familien im Klausurgarten des Klosters. Nach der Abendrunde stand eigentlich das heiß ersehnte Fußballturnier an. Jedoch machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Auch die Zelte wurden kurzerhand geräumt.
Am Sonntag feierten wir dann mit der ganzen Stiftungsgemeinschaft, dem Kloster und der Gemeinde die Eucharistiefeier. Bei den Zeugnissen unterschiedlicher Personen wurde das Thema "Heimat" beleuchtet.
Für viele aus den Familien ist der Familienkreis und auch der Ort Heiligenbronn ein Stück Heimat geworden.
Statt dem gemeinsamen Public viewing - das im Falle eines Finaleinzugs der Fußballnationalmannschaft auf dem Programm stand - fuhren die Familien müde und zufrieden nach Hause ...
Nach Oben
| "Das Leben malen" "Endlich ein Tag, der mir gehört" - diese Aussage war immer wieder zu hören am Samstag, den 28. Januar. Unter der behutsamen und kompetenten Leitung von Professor Dieter Groß aus Stuttgart konnten 14 Teilnehmerinnen malend in Beziehung kommen - vor allem zu sich selbst und zu Gott. In der ersten "Malrunde" sollten alle einen Regenbogen malen - wie sich herausstellte einen Ausschnitt des ganzen Regenbogens. Dieser wurde im Atrium zusammengelegt. Nach diesem "Bilddiktat" lautete die Einladung ein Bild mit Kontrasten zu malen. Gäbe es diese Unterschiede und Kontraste nicht unter den Menschen, dann würde ein Mensch genügen! - so eine Aussage von Dieter Groß. Das gemeinsame Betrachten der einzelnen Bilder mit den fachlichen Hinweisen von Dieter Groß waren sehr wertvoll und hilfreich für das eigene Malen. Nachmittags bot es sich an einen "Essplatz" zu malen. Es gab einiges zu staunen, was unter einem Essplatz verstanden werden kann, wie jede diese Aufgabe in der eigenen Weise umsetzte. Nachdem es bei dieser Aufgabe darum ging, einzelne Schritte zu planen, nicht nur drauf los zu malen, ging es nun darum, ein Bild vom Großen ins Kleine zu malen. Dies zu tun, indem eine Farbe ausgewählt wird, die verschiedenen Töne und Farbmischungen wahrzunehmen, auszuprobieren, eine andere Farbe dazu nehmen ... Eine intensive und gesammelte Atmosphäre, sowie kleine Tipps des Künstlers half den Einzelnen zu "ihrem" Bild zu kommen. Nach der "Malzeit" war Raum den eigenen - über den Tag entstandenen - Gemälden nachzuspüren, sie zu befragen auf ihre Bedeutung für den Alltag und das Leben. Wie geht es mir im Schauen auf die Bilder, was kommt mir entgegen? In der abschließenden Reflexionsrunde wurde ausgesprochen Einen Applaus und ein herzliches Dankeschön, samt einem zünftigen Vesper aus dem Hofladen gab es am Ende des Tages für den Künstler Dieter Groß.
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Am Samstagabend, den 14. Januar wurde der Ikonenkurs im Haus Lebensquell mit einer festlichen Vesper beschlossen.
Die Schwesterngemeinschaft, die Oberministranten vom Dekanat Balingen und die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten gemeinsam diesen Abschluss.
In einer dichten Atmosphäre wurde die Vesper - das Abendlob der Kirche - gesungen und die Ikonen gesegnet. Ikonen gelten als Fenster zur göttlichen Wirklichkeit. Im Schauen auf sie können wir in die Gegenwart Gottes eintauchen, Ihm begegnen. Zum Abschluss der Feier konnte jede und jeder Dank, Bitte und Anliegen vor den Herrn bringen und dazu ein Weihrauchkorn einlegen.
Die Besucher und Besucherinnen waren anschließend eingeladen zu Begegnung und Mahl.
Nach ObenAm Samstag, den 12. November um 14.30 Uhr startete das Angebot in der Reihe "Mit allen Sinnen beten (lernen)". Dieses Mal stand der Zusammenhang von Gebet und Arbeit im Mittelpunkt dieses Besinnungsnachmittags.
Unter der bewährten Leitung von Frau Gabriele Higler (Leiterin der Korbmacherei in der stiftung st.franziskus heiligenbronn) fertigte jeder Teilnehmer einen Korb an. Immer wieder unterbrochen durch Impulse zur geistlichen Tradition der Mönche und Klöster und einer Betrachtungszeit in der Ausstellung zum "Leben Jesu" wuchs der eigene Korb heran.
Zufrieden und mit unterschiedlichen Ideen, wozu der Korb künftig dienen wird, gingen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder nach Hause.
Nach Oben![]() beim Einstieg am Freitag | ![]() Johannes Kaupp (Mitte)-Gewinner des "Murmelspieles" | ![]() relaxte Zuschauer am Rande | ||
Am Freitagabend, den 08. Juli trafen sich sieben Familien in Heiligenbronn zum inzwischen traditionellen Wochenende. Knapp 40 Personen bezogen die Räumlichkeiten im Jugend - und Gästebereich des Klosters im Haus St. Antonius.
Zum Einstieg in das Wochenende musste jede Familie einen "Turm zu Babel" aufmalen. Später entpuppte sich dieses Bild als Spielfeld.
Die meisten Punkte auf den 6 Spielfeldern mit jeweils 10 Murmeln holte sich überlegen Familie Kaupp.
Nach dem gemeinsamen Einstieg hatten die Eltern die Gelegenheit in der Kirche im meditativen Da-Sein die Möglichkeit, vom Stress des Alltags abzuschalten und zur Ruhe zu kommen.
Frisch gestärkt ging es am Samstag Vormittag in verschiedenen Gruppen um das Thema: Pubertät und Glaube
Die Geschichte des kleinen "Ich bin ich" begleitete Kinder und Jugendliche, die dieses Stück am Abend den Eltern und Schwestern darboten.
Die Paare beschäftigten sich anhand von Impulsreferaten mit dem Thema, reflektierten ihren eigenen Alltag und bestärkten sich gegenseitig im Umgang mit dieser Lebensphase.
Nachmittags stand das traditionelle Fußballspiel an, in dem zwei ausgeglichene Teams gegeneinander antraten. Wer keine Lust auf Fußball hatte, konnte sich unter fachlicher Anleitung (Claudia Ginter) entspannen.
Entspannung war auch die Überschrift für die Eltern am Nachmittag. Konrad Giessibl hatte eine Einheit mit der "Klangwiege" vorbereitet.
Das gemeinsame Grillen mit den Schwestern am Abend, sowie der Abendimpuls war für alle wichtig. Danach fieberte der Großteil der Familien mit den Fußballfrauen - leider verloren sie dieses Spiel.
Am Sonntagvormittag bündelten sich in einem Gottesdienst die vielen schönen Erfahrungen miteinander. Friedenswünsche bekam jede Familie zugesagt.
So gestärkt kann der Endspurt bis zu den Sommerferien in Angriff genommen werden.
![]() beim Fußball spielen | ![]() beim Fußball schauen | ![]() selbst die Jüngsten spielen Fußball | ||
![]() Franziska bemalt Steine | ![]() Jonas und Lorena gestalten ihr Türschild | ![]() Lied: ich bin ich | ||
![]() beim Grillen | ![]() Abendimpuls - Tagesernte | ![]() Eisansturm | ||
![]() Tanz im Gottesdienst | ![]() Friedenswünsche | ![]() selbst die Küche macht Spass | ||
![]() Hanna und Simeon | ![]() Probe im Atrium | ![]() Rudi Schäfer | ||
![]() Einsingen in der Kirche | ![]() Sr. Magdalena und Rudi Schäfer | ![]() im Dunkel strahlt sein LIcht uns auf | ||
Unter dieser Überschrift fand am Samstag, den 07. Mai ein geistlicher Nachmittag mit Gesang und Gebet statt.
Im Zentrum stand der Gesang des greisen Simeon, das die Kirche in der täglichen Komplet (Nachtlob) anstimmt. Dieses Lied preist das Wirken Gottes in Jesus Christus. Mitten in allem Unheil, Leid und Unrecht dieser Welt erklingt es Nacht für Nacht. Die Kirche preist in das Dunkel der Nacht hineingehend das Licht, den Frieden und das Heil Gottes, das uns in Jesus Christus schon in die Arme gelegt ist. Sie sind jetzt schon unverlierbare Realität.
Anhand der "Nachtszenen" in der Ausstellung von Raul Castro zum "Leben Jesu" konnten die rund 20 TeilnehmerInnen den eignen Erfahrungen von Dunkelheit und Nacht nachgehen und sie in Beziehung zum Evangelium bringen.
Unter der Leitung von KMD Rudi Schäfer aus Schramberg wurde ein Abendlob eingeübt, in dessen Mittelpunkt eben dieser Gesang des Simeon stand. Er brachte einzelne Beispiele von Vertonungen dieses Gesanges zu Gehör.
Mit viel Freude und Engagement dabei waren die TeilnehmerInnen. Diese Freude wurde durch die Akkustik im Atrium von Haus Lebensquell noch bestärkt.
So wurde die Feier des Abendlobes in der St. Gallus Kirche zusammen mit der Schwesterngemeinschaft zum Höhepunkt dieses Nachmittags. Die Gesänge klingen sicher in den Herzen der Einzelnen nach.
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Am Samstag, den 2. April fand in der Reihe mit allen Sinnen beten das Angebot die eigene Osterkerze gestalten statt.
Unter dem Motto „Christus das Licht“ konnten sich die Teilnehmer als Vorbereitung auf Ostern mit den Symbolen der Osterkerze auseinander setzen.
In einer Zeit der Stille konnten eigene Bilder und Motive Raum bekommen, bevor es dann an die Gestaltung selbst ging. In einer ruhigen Atmosphäre entstanden so ganz individuelle Osterkerzen, die jede Teilnehmerin dann mit nach Hause nehmen konnte.
Im gemeinsamen Beten, einem Licht anzünden für ein persönliches Anliegen und einem Lichtsegen endete der Nachmittag.
Segen
Der Gott des Lichtes und des Lebens strahle leuchtend auf über uns.
Er lasse uns spüren das Feuer der Liebe und Wärme in unseren Herzen mit seiner Lebensglut, damit wir erkennen seine Güte und seine Barmherzigkeit, die überreich sind für jeden von uns.
Er lasse uns auferstehen, wenn Leid unser Leben lähmt, und lasse uns seine Stimme hören, wenn er ruft: Ich will, dass du lebst.
Das gewähre uns Gott, der für uns Licht ist am Tag und in der Nacht:
der Vater, Sohn und heiliger Geist.
Amen.
Am Freitag, den 04. März fanden sich die 22 TeilnehmerInnen der Kinoexerzitien im Haus Lebensquell ein. "Schöpft aus den Quellen des Heils" - diese Einladung aus dem Buch Jesaja bekam schon am ersten Abend Raum. Jede und jeder konnte den Quellen nachspüren, aus der er/sie zurzeit schöpft und diese in Beziehung mit Gott bringen.
Am Samstag, den ersten Tag der Exerzitien begleitete der Film "Das Konzert" den Tag. Am Sonntag war es der Film "Troubled Water". Am Rosenmontag stand der Film "Invictus" im Mittelpunkt. Am Fasnetsdienstag schließlich der Film "Die Eleganz der Madame Michel"
Jeden Tag konnte in der Einzelbesinnung das konkrete Leben auf dem Hintergrund des Filmes betrachtet werden. Der Gruppenaustausch bot die Möglichkeit zum Austausch auf dem Hintergrund der Fragen: Wo finde ich mich im Film, wie begegnet mir Gott im Film?
Die Liturgie am Abend fasste das Erlebte zusammen und bot den Raum und die Möglichkeit, den Tag bewusst in die Hand Gottes zu legen, um bereit zu sein für den kommenden Tag.
In der Abschlussrunde am Aschermittwoch wurde deutlich, wie bereichert und erfüllt die Einzelnen in ihren Alltag zurückgehen. Als sehr positiv wurde die Zusammensetzung der Gruppe erlebt mit der Alterspanne von Ende zwanzig bis Ende siebzig.
Nach Oben
| "Das Leben malen" 16 "malfreudige" TeilnehmerInnen trafen sich am Samstag, den 08. Januar im Haus Lebensquell. Schon bei der ersten Runde wurde deutlich, dass alle Freude am Malen haben. Viele entdeckten es trotz teils schwieriger Schulerfahrung als Hilfe für ihren Alltag. So sollte sie der Nachmittag neu für ihr weiteres Malen inspirieren. Der Referent Dieter Groß erzählte von seinem Weg, wie er über das Malen von Karikaturen zum Gestalten eines Kreuzweges und damit auch zur christlichen Kunst kam. Er ermutigte, das Malen als einen Prozess zu sehen, in dem der Einzelne sich selbst entdeckt und das Ergebnis weniger wichtig ist. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen begann der praktische Teil des Nachmittages. Unter der fachkundiger Anleitung des Stuttgarter Künstlers konnte jede und jeder die eigene malerische Ader erkunden. Das erste Bild wurde zu zweit gemalt. Nach einer gewissen Malzeit war Wechsel. Zunächst ging es darum, sich mit dem Bild des Andern zu beschäftigen und in Respekt vor dem Gemalten, dieses Bild weiter zu entwickeln. Zum Abschluss konnte jeder das eigene Bild selbst vollenden. In der zweiten Runde war die Anleitung, einen Weg zu malen. Erstaunlich wie viele unterschiedliche Bilder dabei entstanden und wie die Gruppe sich während des Malens gegenseitig stärkte. Um 18 Uhr wurde das Vespergebet mit den Schwestern gefeiert. In dieser Feier stellte Dieter Groß mit einigen beeindruckenden Bildern den russischen Künstler Alexej Jawlensky vor, der in den letzten Jahren seines Lebens unter großen Schmerzen nur Christusbilder malte. Für ihn wurde Malen immer mehr zum Gebet. Nach dem Vespergebet wurden die "Werke" der Einzelnen angeschaut und anhand einiger Bilder erklärte Dieter Groß, was es alles zu "sehen" und zu entdecken gibt. In der Abschlussrunde betonte er, dass Malen immer eine Sache von Hand, Hirn und Herz ist. Ein Bild "gelingt", wo diese drei zusammen kommen. Freudig und frisch gestärkt gingen die TeilnehmerInnen mit ihren gemalten Bildern in den Alltag zurück. | |||||||||||||||||||
Nach Oben![]() v.l. Michael Hügler, Birsen Cakmak, Tanja Kümmel, Sr. Agnes |
In der Veranstaltungsreihe „Was ich schon immer wissen wollte“ erzählten im Haus Lebensquell des Klosters Heiligenbronn drei Bewohner und Beschäftigte der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn einem interessierten Zuhörerkreis von ihrer Behinderung und ihrem Leben.
„Ich trage einen Schatz in mir“ lautete das Motto des Abends, zu dem die Schwestern und die Behindertenhilfe der Stiftung einluden.
Das gleichnamige Lied aus dem Musiktheater über David Fuchs, komponiert von Rudi Schäfer und getextet von Pater Helmut Schlegel, war auch zu Beginn als Aufnahme aus dem Jubiläumsjahr des Klosters zu hören und zu sehen.
Schwester Agnes Löber begrüßte die „drei mutigen Experten“, die bereit waren, aus ihrem Leben und ihrem Alltag zu erzählen.
Im Dialog mit Schwester Agnes und Bianca Hock vom Sozialdienst sowie auf Fragen der Zuhörer hin gaben sie bereitwillig und auch humorvoll Auskunft über sich selbst.
Birsen Cakmak, Tanja Kümmel und Michael Hügler wohnen allesamt in Außenwohngruppen oder selbständig in Schramberg und Sulgen, arbeiten in Heiligenbronn in der Bürstenmacherei bzw. in einer Montagegruppe der Werkstatt für behinderte Menschen und machten mit ihren Berichten deutlich, dass von ihnen ein hohes Maß an Selbständigkeit gefordert ist in der Organisation ihres Alltags. Sie haben jeweils die für sie richtige Wohnform gefunden und sind auch mit ihrem Leben zufrieden, auch wenn es mit Umständen und Pflichten verbunden ist.
Dabei gab es für jeden der drei Erzählenden viele Schicksalsschläge zu verkraften.
Die zunächst sehbehinderte Birsen Cakmak erblindete in ihrer Kindheit vollständig, Tanja Kümmel ist von Geburt an seh- und hörbehindert und Michael Hügler ist stark seh- und gehbehindert. Von Ablehnung durch die Eltern oder der Prognose des Arztes: „Das Kind wird nie reden und gehen können“ erfuhren sie auch Ablehnung und Resignation, machten aber alle ihren Weg.
Jeder hat seine Lieblingsbeschäftigungen, sei es Keyboardspielen und Malen, schwimmen und im Kirchenchor mitsingen oder sich mit Freund und Freundinnen treffen und etwas unternehmen.
Als besonderen „Schatz“, den jeder in sich trage, bezeichneten die „Experten“ etwa ihren Willen, „sich was zu trauen“, die Freude am Experimentieren mit Farben beim Bürstenbinden oder die Gabe, „das innere Kind im Herzen zu bewahren“ und weiterhin Puppen zu sammeln.
Als innere Kraftquelle benannten die Bewohner ihren Glauben an Gott oder das Rat einholen bei anderen.
Die Bewohner äußerten auch den Wunsch, dass nicht behinderte Menschen sich mehr aufklären lassen über Menschen mit Behinderung und sie stärker annehmen, wünschten sich aber auch Ehrlichkeit im Umgang und Glück in der eigenen Partnerschaft.
Ewald Graf
Nach ObenIn der Reihe "Mit allen Sinnen beten (lernen) konnten am Samstag vor Pfingsten ca. 20 Teilnehmerinnen konkret den Zusammenhang von Gesang und Gebet erfahren.
Unter der Leitung von Rudi Schäfer aus Schramberg mit Sr. Anna-Franziska und Sr. Magdalena ging es neben dem konkreten Üben und Singen auch darum, wie sich aus der ältesten Weise des Singens (das uns bekannt ist) - dem gregorianischen Choral - sich viele andere Musikrichtungen entwickelt haben bzw. diese Weise immer wieder aufgreifen. Das zeigte Rudi Schäfer anhand von Musikbeispielen auf. Sr. Magdalena und Sr. Anna-Franziska erzählten aus ihren Erfahrungen z. b. mit dem Stundengebet, wie durch die Melodie das Wort Gottes tiefer ins Herz fällt.
Anhand weiterer Tonbeispielen hörten die Teilnehmerinnen, wie Komponisten aus verschiedenen Zeiten Gebete (z. B. Psalmen) vertonten und damit eine ganz eigene Atmosphäre erzeugen.
Neben dem Ausflug in die Geschichte wurde die 1. Vesper von Pfingsten eingeübt.
Neben alten Hymnen und gregorianischen Gesängen kamen auch neue geistliche Lieder aus verschiedenen Richtungen zu Gehör.
Diese Vesper in der St. Galluskirche bildete den Abschluss des geistlichen Nachmittags.
Sr. Judith dankte am Ende der Vesper Rudi Schäfer für seinen Einsatz und allen, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.
![]() Üben im Atrium | ![]() Sr. Magdalena und Sr. Anna-Franziska | ![]() Vesper in der Kirche | ||
![]() Lesung | ![]() Fürbitten | ![]() Sr. Judith dankt Rudi Schäfer | ||
Nach Oben
| "Leben ist mehr" Unter dieser Überschrift fand im Haus Lebensquell am 29. April ein Gesprächsabend statt. Tanja Keller und Alexandra Fetscher - beide arbeiten im Förderbereich der stiftung st. franziskus heiligenbronn - gestalteten den Abend. Im Förderbereich wird versucht, die einzelnen Bewohner individuell zu unterstützen, alltagspraktische Fähigkeiten zu trainieren. Andererseits haben gerade mehrfachbehinderte Menschen Gaben und Charismen, die uns in der Hektik des Alltag verloren gegangen sind. "Manchmal gehe ich abends nach Hause und weiß nicht, wer mit wem gearbeitet hat" - war eine Aussage, die verdeutlichte, wie sehr es ein Geben und Nehmen ist im konkreten Alltag. Die Besucher hatten ganz viele Fragen. So entwickelte sich ein offenes Gespräch mit vielen Anekdoten aus dem konkreten Alltag, mit dem Thema: Wie gehe ich mit Aggressionen um bzw. mit der eigenen Ohnmacht? Mit einem Sketch - in dem die Schwierigkeit in der Kommunikation von so genannten "behinderten" und "nicht behinderten" Menschen humorvoll uns vor Augen gestellt wurde - schloss der Abend. Beeindruckend war eine |
![]() Gruppenbild mit den vier Filmplakaten | ![]() in Erwartung des Filmes im Subiaco | ![]() Blick auf das Atrium von oben | ||
Über die Fasnachtstage fanden wieder Kinoexerzitien im Haus Lebensquell statt.
Unter der Überschrift: "Brot, das die Hoffnung nährt" beschäftigten sich die 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit vier Filmen.
Nach dem Anschauen der Filme im Subiacokino in Alpirsbach ging es am Nachmittag um das eigene Leben. Was regt der Film in mir an, woran erinnert er mich in meinem Leben, was geht mich an? In Einzelbesinnung, im Gruppenaustausch und in der Liturgie am Abend ging es um diese Fragen.
Gestärkt vom Miteinander und der guten Atmosphäre des Ortes können Filme und Gespräche im Alltag nachwirken und sich auswirken.