Aktuelles
Jahresprogramm 2013/2014
Jubiläumsjahr




Selbstverständnis

Leitung

Lebensordnung

Für Gäste

Apostolatsorte

Apostolatsort Rottweil

Apostolatsort Baindt (bei Ravensburg)

Apostolatsort St. Antonius

Kummerkasten





Berichte rund um das Kloster

Klosterpräsenz auf der Landesgartenschau 2010

Weggemeinschaft
Förderverein "Wallfahrtskirche Heiligenbronn"
Franziskanerinnen von Heiligenbronn




bei einer Stadtführung in Schramberg am 16. Mai mit Oberbürgermeister Zinell.


bei einer Führung im "Park der Zeiten" in Schramberg, Mai 2009

Selbstverständnis

Wir sind eine Gemeinschaft von Franziskanerinnen aus dem dritten Orden des heiligen Franziskus. Das heißt, dass wir uns neben dem Gebet und der Gemeinschaft für einen Dienst in Kirche und Welt bereitstellen.

Fast 140 Jahre lang war das die Betreuung von Waisen und sinnesbehinderten Menschen. Nach der Übergabe der sozialen Einrichtungen (1991-1993) an die Stiftung St. Franziskus, Heiligenbronn, stand das gemeinschaftliche Leben im Vordergrund. Schließlich braucht das auch Zeit und Pflege. Auf diesem Weg fragten wir nach unserer Aufgabe in heutiger Zeit. Vieles von dem, was früher die Orden und Klöster übernahmen an sozialen Aufgaben, ist heute in Händen von staatlichen und kirchlichen Einrichtungen.

So zeigte sich in der Rückbesinnung auf das ursprüngliche Charisma der Gemeinschaft der nächste Schritt. Den Gründungsauftrag formulierten wir neu so: "Im Blick auf die schmerzensreiche und trostvolle Gottesmutter am heiligen Bronnen sollen die Schwestern im Heiligen Geist ganz Wohnung und Bleibe des Vaters und des Sohnes werden, um anderen neue Familie und Heimat zu sein." Wir verstehen dies als Stellvertretung im Gebet und Begleitung der Menschen, die Orientierung, Ruhe und Kraft für ihren Alltag suchen. Dieses Angebot gilt den Wallfahrern, die nach Heiligenbronn pilgern, sie gilt Menschen, die auf der Suche sind nach Gott und dem was im Leben wirklich zählt, aber auch allen, die zur Ruhe kommen wollen, die Vertiefung im Gebet und in der Beziehung mit Jesus Christus suchen.

Dafür stehen Schwestern bereit, die für diesen Dienst freigestellt sind, aber alle Schwestern unserer Gemeinschaft sehen sich als Trägerin dieses Apostolates - jede auf ihre Weise.

Wir leben weiterhin mitten in der Stiftung, St. Franziskus, Heiligenbronn. Innerhalb dieser Einrichtung - auch an den Apostolatsorten - wollen wir als "geistliche Zelle" da sein und leben.

Die neue Lebensordnung, die wir im Juni 2002 verabschiedet haben ist ein Zeugnis für diesen Prozess.





Leitung

Die Lebensordnung wurde im Rahmen des Generalkapitels verabschiedet, das alle fünf Jahre einberufen wird. Das Generalkapitel ist die höchste beschlussfassende Instanz der Gemeinschaft. Bei einem Generalkapitel gibt es zwei Schwerpunkte: Zum einen wird der Weg der vergangenen fünf Jahre reflektiert und es werden Entscheidungen getroffen und Vorgaben gemacht für die kommenden Jahre, denen die Generalleitung verpflichtet ist. Zum andern wird die neue Generalleitung vom Generalkapitel für fünf Jahre gewählt. Als eine bischöfliche Kongregation der Diözese Rottenburg - Stuttgart www.drs.de findet das Generalkapitel unter Vorsitz des Bischofs bzw. seines Vertreters statt.

Generaloberin:  Sr.M.Judith Kaupp,
Generalvikarin: Sr.M.Agnes Löber
Generalrätinnen: Sr.Maria Gratia Horn und Sr.M. Bernadette Gaile

Zur Zeit sind wir 63 Schwestern, die in verschiedenen Konventen leben mit drei Apostolatsorten in Baindt (bei Ravensburg), Rottweil und Waldachtal (bei Horb).




(von links) die beiden ausscheidenden Generalrätinnen Schwester Christiane Keil und Schwester Johannella Schönberger, Superior Rolf Oster, die wiedergewählte Generaloberin Schwester Judith Kaupp, die wiedergewählte Generalvikarin Schwester Agnes Löber und die neuen Generalrätinnen Schwester Bernadette Gaile und Schwester Maria Gratia Horn.

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Lebensordnung

Seit Juni 2002 haben wir eine neue Lebensordnung. Sie löst die "alte Lebensregel" ab, die Ende der sechziger Jahre formuliert wurde.

Zwei Jahre intensiver Arbeit - auch mit der ganzen Gemeinschaft - gingen der Neuformulierung voraus. Beim Generalsachkapitel im Juni 2002 wurde die Lebensordnung mit großer Einmütigkeit verabschiedet. Sie wurde von Bischof Gebhard Fürst bestätigt und in Kraft gesetzt.

Nach 140 Jahren Sozialarbeit sind die Schwerpunkte Leben in Gemeinschaft und der Auftrag zum Apostolat auf dem Boden dieser Geschichte klar formuliert.

Impuls zur Lebensordnung

Unter "Aktuelles" finden Sie regelmäßig Impulse zur Lebensordnung oder Gedanken zu speziellen Anlässen. Zum späteren Nachlesen sammeln wir diese Texte hier.

Den gesamten Wortlaut finden Sie hier und können ihn auch herunterladen:

* Lebensordnung der Schwestern von der Buße und der christlichen Liebe von Heiligenbronn

(300 KB, zum lesen und/oder ausdrucken wird der kostenlose Acrobat Reader benötigt.)


hier können Sie sich die Lebensordnung herunterladen



Für Gäste

In einem kleinen Gästebereich bieten wir folgende Möglichkeiten:

Kloster auf Zeit nach Absprache für Frauen zwischen 18 und 35 Jahren.

Tage der Stille für Einzelpersonen (mit oder ohne Gesprächsbegleitung).

Jederzeit möglich ist die Teilnahme an den Gottesdiensten und Gebeten in der Wallfahrtskirche und in der Hauskapelle unsrer Schwesterngemeinschaft.




Haus St. Antonius, Gästebereich im 2.OG rechts





Apostolatsorte


Apostolatsort Rottweil


Inmitten der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn lebt unser kleiner Konvent mit zwei Schwestern - Sr. M. Angela und Sr. M. Beatrix. Wir verstehen uns als "geistliche Zelle" im Haus St. Antonius, in dem hörgeschädigte Menschen leben und wohnen und der Gehörlosenverein sein Zentrum hat.

Wir haben eine offene Tür und ein offenes Herz für die Anliegen und Sorgen dieser Menschen, die immer wieder um unser Gebet bitten. Unsere Gebetszeiten in der Hauskapelle sind offen für alle, die mitbeten wollen.

Am Dienstag beten wir die Vesper in der Ruhe-Christi-Kirche und laden Menschen aus der Gemeinde ein zum Mitbeten. Auch für die Anliegen und Sorgen dieser Menschen sind wir offen und verbunden durch Krankenkommunion, Besuchsdienste, Gesprächsbereitschaft.

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Apostolatsort Baindt (bei Ravensburg)

Drei Heiligenbronner Schwestern bilden den Konvent in Baindt. Sr. M. Philippa Hauser, Sr. M. Carola Pötter und Sr. M. Johannella Schönenberger leben und betreuen Gäste im ehemaligen Konventsbau der Zisterzienserinnen.

Ihr Angebot:

Porta patet cor magis - "Die Tür ist offen, mehr noch das Herz."

       für Menschen unterwegs

       für Pilger auf dem Jakobsweg

       für Suchende auf dem Weg zu sich ... zu Gott

Sie können auch Tage der Stille verbringen, im Konvent mitleben oder einfach da sein im schönen Oberschwaben.

Die Schwestern lassen sich anfragen für Meditation, Besinnungstage, Exerzitien im Alltag und Geistliche Begleitung.

Anfragen am besten telefonisch unter: 07502/4891

oder schriftlich unter:

Schwesternkonvent St. Joesf, Klosterhof 3, 88255 Baindt











Apostolatsort St. Antonius

Der Apostolatsort St. Antonius in Waldachtal - Heiligenbronn liegt zwischen Freudenstadt und Horb.

Zwei Franziskanerinnen - Sr. M. Irmentrudis Berktold und Sr. M. Reinholda Zirkel - wohnen in einem kleinen "Klösterle" - dem ehemaligen Pfarrhaus.

 

Aufgaben: Wir Schwestern

 

* hüten die neu renovierte barocke Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Muttergottes

* betreuen die Pilger

* erschließen ihnen anhand des Altar- und Gnadenbildes wesentliche Fragen des Lebens

* machen Angebote in Zusammenarbeit mit dem katholischen Bildungswerk Freudenstadt (Fasten für Gesunde/Exerzitien im Alltag/Frauenfrühstück)

* lassen uns anfragen für Supervision, Meditation, geistliche Begleitung, Beratungsgespräch und Kurseelsorge

 





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Kummerkasten


In der Gnadenkapelle sieht man auf dem Gnadenbild, wie Maria ihren toten Sohn hält. Wir Schwestern wollen das Leid, die Nöte und das Unheil der Menschen Gott in stellvertretendem Glauben hinhalten. Im Klartext heißt das: Wir möchten für Sie beten.

In der Gnadenkapelle gibt es dafür einen Kasten, in den man anonym oder auch nicht einen Zettel (oder mehrere) mit seinem/n Anliegen oder Bitte einwerfen kann. Diese/r Zettel wird dann an die alten Schwestern weitergeleitet, die dafür beten - denn wir glauben, dass Gott handeln, heilen und helfen wird.

Das, was offline in der Gnadenkapelle geht, möchten wir hiermit auch online anbieten!

Schreiben Sie uns Ihren Kummer und wir Schwestern werden ihn im Gebet Gott hinhalten.

Nur Mut, Sie müssen uns ja nichts ausführlich erklären:

Gott kennt Sie und das genügt.


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