Sr. M. Johannella Schönberger feiert ihr 65-jähriges Professjubiläum. Zwei große Etappen gehören zu diesen 65 Jahren. Genau 40 Jahre arbeitete sie in der Bürstenmacherwerkstatt. Nach ihrer Meisterprüfung 1970 war sie in der Ausbildung tätig. Später übernahm sie die Leitung der Bürstenwerkstatt bis zu ihrer Verabschiedung 2001.
Nach einer Übergangszeit kam sie nach Baindt und baute dort zusammen mit Sr. Carola Pötter eine geistliche Zelle auf. Sie waren ansprechbar für Menschen aus der Stiftung St. Franziskus, aus der Umgebung sowie für Jakobspilgernde.
Seit ihrer Rückkehr 2021 lebt sie im Konvent Maria Hilf. Sie hat Zeit, Kontakte zu pflegen, die Stiftung St. Franziskus mit ihrem Gebet zu begleiten und nachzuspüren, was jetzt in dieser Lebensphase der Wille Gottes für sie ist.
Eine tiefe Motivation in ihrem Leben war der Auftrag, den sie die ganzen Jahre von Gott her spürte: Die Liebe Gottes bekannt machen und diese Liebe weitergeben – auch an Menschen, die sie nicht erfahren haben oder glauben können.
Eine wesentliche Erfahrung in ihrem Ordensleben war, dass der Gehorsam sich auszahlt. So wird die Aufgabe die ihr übertragen wird – auch wenn dieser nicht ihrem Willen entspricht – doch zum Segen für sie und andere Menschen.
Worte, die sie in guten und schweren Tagen trugen und immer noch tragen sind:
Ich bin, der ich bin da Ex 3,14
und aus dem Psalm 89,25: Meine Treue und mein Erbarmen sind mit ihr und durch meinen Namen wächst ihre Kraft“
