Sr. M. Franziska Teufel feiert 70 Jahre Profess – ein sehr seltenes Jubiläum.
Sie war viele Jahre in der Verwaltung tätig. Zusätzlich übernahm sie Aufgaben in der Formation (1971 – 1989). Von 1979 bis 991 war sie Generalvikarin und von 1991 bis 2002 Generaloberin der Gemeinschaft. In ihre Amtszeit fiel die Zustiftung im Juli 1993. Dankbar schaut sie zurück auf den zweijährigen Prozess hin zur Stiftungsgründung, die dann mit 98% Zustimmung 1991 erfolgte.
Von Stiftungsgründung bis 2006 war sie im Stiftungsrat aktiv – in den letzten fünf Jahren als Vorsitzende.
Aktiv und mit viel Einsatz begleitete sie diesen Prozess der Übergabe der Einrichtung an die Stiftung St. Franziskus und blieb in allen Fragen und Veränderungen an deren Seite.
Seit März 2024 lebt sie im Konvent St. Franziskus. Der Konvent hat den besonderen Auftrag, die Anliegen aus dem Fürbittkasten in der Gnadenkapelle der Kirche ins Gebet zu nehmen sowie die vielen Gäste und Besucher von Kloster und Stiftung.
Dankbar blickt sie auf weitere Meilensteine ihres Weges zurück. So gab ihr die sogenannte „Ewige Profess“ Sicherheit und inneren Frieden. Die Frage, ob das ihr Weg ist fand darin den Schlusspunkt.
Weitere Ereignisse waren das 100-jährige Jubiläum 1957 von Kloster und sozialer Einrichtung, der Bau der Hauskapelle 1965 und deren Umgestaltung 2025. Sehr in Erinnerung sind ihr drei Großbrände – zwei in der Landwirtschaft und der Brand in der Gehörlosenschule.
Wichtige Worte, die sie in den 70 Jahren begleitet haben sind:
Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit. 2 Kor 12,9
Ich vermag alles in dem der mich stärkt. Phil 4,13
Auf die Frage, was ihr Wunsch für den weiteren Weg ist, sagt sie:
Ich wünsche mir im Kleiner- und Älterwerden der Gemeinschaft viel Verständnis und Geduld im Miteinander.
Der Stiftung St. Franziskus wünsche ich gute Mitarbeitende, die im franziskanischen Geist ihren Dienst tun.
Der Kirche wünsche ich eine einladende Offenheit für alle Menschen, die suchen und mitgestalten wollen.
Und der Welt Friede, Gerechtigkeit, Brot und Heimat für alle Menschen.
