
Sr. M. Dorothea feiert ihr 40-jähriges Professjubiläum. Nach der Ausbildung zur Krankenpflege im Marienhospital in Stuttgart arbeitete sie 10 Jahre auf der Pflegestation des Klosters bei ihren alten Mitschwestern. In dieser Zeit wurde sie im Ehrenamt als Dekanatsjugendseelsorgerin (Dekanat Oberndorf) eingesetzt.
Nach einer Weiterbildung zur Exerzitien- und Geistlichen Begleitung bei der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) übernahm sie bis September 2025 die Leitung von Haus Lebensquell. Von 2002 bis 2009 war sie Formationsleiterin in der Gemeinschaft.
Danach absolvierte sie eine weitere Fortbildung in „Rhythmus-Atem-Bewegung“ nach Hanna Lore Scharing.
Von 2013-2023 war sie Generalvikarin und seit 2023 ist sie Generaloberin der Gemeinschaft.
Eine wichtige und wertvolle Zeit für ihr geistliches und menschliches Wachsen war für sie die Arbeit auf der Pflegestation. Von den alten Mitschwestern konnte ich lernen, was im Leben und vor allem im Älter werden und Sterben tatsächlich trägt.
In der heutigen Zeit ist die Herausforderung, das „älter und weniger Werden“ der Gemeinschaft zu gestalten.
Zentral in all den Jahren war und ist für sie die lebendige Beziehung zu Jesus Christus.Ich habe erfahren, dass ich in allen Situationen – den schönen und beglückenden, aber auch den schweren, verletzenden, konfliktreichen und mühsamen – immer wieder an dieser Beziehung andocken konnte. Durch diese Erfahrungen wurden in mir viele Lebenswunden geheilt und ich wurde einen Weg in die Freiheit geführt. Dieser Weg geht immer weiter und bleibt spannend.
Zwei Worte aus den Evangelien begleiten diesen Weg:
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig So werdet ihr Ruhe finden für Eure Seele, denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. Mt 11,29-31
Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. Ich rufe die Schafe, die mir gehören einzeln beim Namen und führe sie hinaus. vgl. Joh 10,14a.3
Ihr Wunsch im Blick auf die Zukunft:
Ich bin dankbar für die Stiftung St. Franziskus, die das Anliegen von David Fuchs und den ersten Schwestern weiterträgt und entwickelt in der heutigen Zeit. Diese Arbeit zu unterstützen mit meinen Möglichkeiten und Kräften ist mir sehr wichtig.
Ich wünsche mir, dass der Wallfahrtsort Heiligenbronn für immer mehr Menschen ein Ort wird zum Kraft schöpfen, zum Trost und Frieden finden, Gemeinschaft zu erfahren und Hilfe für den konkreten weiteren Weg.