mit Belastungen gut umgehen
„Der Schreck ist ihm/ihr in die Glieder gefahren“ – dieses alte Sprichwort beschreibt anschaulich, wie belastende Erfahrungen lange in uns nachwirken können.
Emotionale Altlasten entstehen, wenn überwältigende Gefühle in der Vergangenheit nicht ausreichend verarbeitet wurden. Sie tauchen immer wieder auf, oft unabhängig von der aktuellen Lebenssituation. So tragen wir im übertragenen Sinn einen unsichtbaren emotionalen Rucksack mit uns.
Die noch junge Disziplin der Epigenetik zeigt, dass prägende und überwältigende Erfahrungen sogar biochemische Spuren in unseren Genen hinterlassen können.
Auf diese Weise entstehen Muster, die nicht nur Individuen, sondern ganze Gemeinschaften prägen.
Auch die Emotionsforschung macht deutlich, dass das Aufarbeiten solcher „alten“ Gefühle ebenso wichtig für unsere Gesundheit ist wie körperliche Bewegung – und dass dieses innere Aufräumen zudem positive Auswirkungen auf unser Umfeld und die Gesellschaft hat. Dabei spielen Unterstützung und einfühlsame Anteilnahme anderer Menschen eine entscheidende Rolle.
An diesem Tag lernen Sie die Grundlagen der Emotions- und Traumaforschung kennen und üben praktische Werkzeuge ein, die helfen, den eigenen emotionalen Rucksack zu erleichtern. Einige dieser Methoden werden wir gemeinsam erproben.
Leitung
Heike Teufel, Rottweil, Traumabegleitung nach Th.Hübl, Coach, Neue Gewaltfreie Kommunikation
Iris Müller-Nowack, Psychoanalytische Gestalttherapie, Traumafachberaterin