Von der Quelle bewegt leben wir Schwestern in kleinen Konventen hier in Heiligenbronn, sowie an drei weiteren Apostolatsorten. Die Mitte unseres gemeinsamen Lebens ist der Glaube an Gott. Wer die Begegnung mit sich, mit Gott und mit anderen Menschen sucht - sei es in der Stille oder im Gespräch mit uns - ist herzlich willkommen.


Leitung

Die Lebensordnung wurde im Rahmen des Generalkapitels verabschiedet, das alle fünf Jahre einberufen wird. Das Generalkapitel ist die höchste beschlussfassende Instanz der Gemeinschaft. Bei einem Generalkapitel gibt es zwei Schwerpunkte: Zum einen wird der Weg der vergangenen fünf Jahre reflektiert und es werden Entscheidungen getroffen und Vorgaben gemacht für die kommenden Jahre, denen die Generalleitung verpflichtet ist.
Zum andern wird die neue Generalleitung vom Generalkapitel für fünf Jahre gewählt. Als eine bischöfliche Kongregation der Diözese Rottenburg - Stuttgart www.drs.de findet das Generalkapitel unter Vorsitz des Bischofs bzw. seines Vertreters statt.

Generaloberin:  Sr. M. Agnes Löber
Generalvikarin: Sr. M. Dorothea Thomalla
Generalrätinnen: Sr. M. Christiane Keil und Sr. M. Magdalena Dilger

Zur Zeit sind wir 41 Schwestern, die in verschiedenen Konventen leben mit drei Apostolatsorten in Baindt (bei Ravensburg), Rottweil und Waldachtal (bei Horb).

bei einer Führung im "Park der Zeiten" in Schramberg, Mai 2009
bei einer Führung im "Park der Zeiten" in Schramberg, Mai 2009
bei einer Stadtführung in Schramberg am 16. Mai mit Oberbürgermeister Zinell.
bei einer Stadtführung in Schramberg am 16. Mai mit Oberbürgermeister Zinell.

Lebensordnung

Seit Juni 2002 haben wir eine neue Lebensordnung. Sie löst die "alte Lebensregel" ab, die Ende der sechziger Jahre formuliert wurde.
Zwei Jahre intensiver Arbeit - auch mit der ganzen Gemeinschaft - gingen der Neuformulierung voraus. Beim Generalsachkapitel im Juni 2002 wurde die Lebensordnung mit großer Einmütigkeit verabschiedet. Sie wurde von Bischof Gebhard Fürst bestätigt und in Kraft gesetzt.

Nach 140 Jahren Sozialarbeit sind die Schwerpunkte Leben in Gemeinschaft und der Auftrag zum Apostolat auf dem Boden dieser Geschichte klar formuliert.

Impuls zur Lebensordnung

Unter "Aktuelles" finden Sie immer wieder Impulse zur Lebensordnung oder Gedanken zu speziellen Anlässen. Zum späteren Nachlesen sammeln wir diese Texte hier.

Den gesamten Wortlaut finden Sie hier und können ihn auch herunterladen.


Apostolatsorte

Apostolatsort Rottweil

Haus St. Antonius in Rottweil
Sr. Angela und Sr. Margitta (v.li.)

Inmitten der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn lebt unser kleiner Konvent mit zwei Schwestern - Sr. M. Angela und Sr. M. Margitta. Wir verstehen uns als "geistliche Zelle" im Haus St. Antonius, in dem hörgeschädigte Menschen leben und wohnen und der Gehörlosenverein sein Zentrum hat.

Wir haben eine offene Tür und ein offenes Herz für die Anliegen und Sorgen dieser Menschen, die immer wieder um unser Gebet bitten. Unsere Gebetszeiten in der Hauskapelle sind offen für alle, die mitbeten wollen.

Am Dienstag beten wir die Vesper in der Ruhe-Christi-Kirche und laden Menschen aus der Gemeinde ein zum Mitbeten. Auch für die Anliegen und Sorgen dieser Menschen sind wir offen und verbunden durch Krankenkommunion, Besuchsdienste, Gesprächsbereitschaft.


Apostolatsort Baindt (bei Ravensburg)

Sr.M.Johannella und Sr. M. Carola (v.l.)

Zwei Heiligenbronner Schwestern bilden den Konvent in Baindt.
Sr. M. Carola Pötter und Sr. M. Johannella Schönenberger leben im ehemaligen Konventsbau der Zisterzienserinnen.

Porta patet cor magis - "Die Tür ist offen, mehr noch das Herz."

Die Schwestern leben als Geistliche "Zelle" in der stiftung st. franziskus heiligenbronn

sind präsent im Altenheim Selige Irmgard in Baindt
sind präsent in der Kirchengemeinde Baindt
sind präsent für Suchende auf dem Weg zu sich ... zu Gott

Anfragen:
st.josef@kloster-heiligenbronn.de
telefonisch unter: 07502/4891
schriftlich unter: Schwesternkonvent St. Josef, Klosterhof 3, 88255 Baindt


Apostolatsort St. Antonius

Der Apostolatsort St. Antonius in Waldachtal - Heiligenbronn liegt zwischen Freudenstadt und Horb.

Zwei Franziskanerinnen - Sr. M. Irmentrudis Berktold und Sr. M. Reinholda Zirkel - wohnen in einem kleinen "Klösterle" - dem ehemaligen Pfarrhaus.

Aufgaben: Wir Schwestern

  • hüten die neu renovierte barocke Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Muttergottes
  • betreuen die Pilger
  • erschließen ihnen anhand des Altar- und Gnadenbildes wesentliche Fragen des Lebens

Gebetsanliegen

In der Gnadenkapelle sieht man auf dem Gnadenbild, wie Maria ihren toten Sohn hält. Wir Schwestern wollen das Leid, die Nöte und das Unheil der Menschen Gott in stellvertretendem Glauben hinhalten. Im Klartext heißt das: Wir möchten für Sie beten.

In der Gnadenkapelle gibt es dafür einen Kasten, in den man anonym oder auch nicht einen Zettel (oder mehrere) mit seinem/n Anliegen oder Bitte einwerfen kann. Diese/r Zettel wird dann an die alten Schwestern weitergeleitet, die dafür beten - denn wir glauben, dass Gott handeln, heilen und helfen wird.

Das, was offline in der Gnadenkapelle geht, möchten wir hiermit auch online anbieten!