Schwesternjubiläum am 08. Mai 2013
Schwesternjubiläum 2013
Kirchenkonzert des MV Frohsinn Tennenbronn
Auszeit an der Quelle
Gemeinschaftstag am 14. Januar 2013
Impressionen
Feier des Transitus 2012
Schwesternjubiläum 2012
Sr. M. Corona Schmid
Sr. M. Margitta Pitz
Sr. M. Hildegardis Blersch
Kloster startet Vorbereitung auf Generalkapitel
Pater Dieter Kurz neuer Hausgeistlicher im Kloster Heiligenbronn
Segnung des restaurierten Bildstöckchens
Impressionen vom Transitus 2011
Noviziatsaufnahme von Carina Armbruster
Verabschiedung von Superior und Pfarrer Rolf Oster am 17. Juli 2011
Verabschiedung Superior Rolf Oster
Schwesternjubiläum am 20. Mai 2011
Impressionen vom Festtag
Sr. M. Norberta
Sr. M. Solana Vees
Sr. M. Beatrix
Sr. M. Carola
Sr. Maria Consummata
Sr. M. Johannella
Sr. M. Dorothea
Letzter Klosterzivi beendet Dienst
Tag des geweihten Lebens am 02.Februar
125. Todestag von David Fuchs
Totengedenken
"Transitus"-Christus auf Augenhöhe begegnen
Portiunkula
Treffen der Juniorate der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Verleihung der Klosterladen-Awards 2010
Professerneuerung![]()
Mit einem feierlichen Gottesdienst begann das diesjährige Schwesternjubiläum.
Unter festlichen Orgelklängen zogen die Jubilarinnen in die Kirche ein.
Der ganze Tag stand unter dem Thema des Generalkapitels: Von der Quelle bewegt - Lebendige Hoffnung.
Die Texte der Eucharistiefeier aus Jesaja 55 und Johannes 7 luden ein, der eigenen Sehnsucht nachzuspüren. Jede Jubilarin durfte auf sich beziehen, dass Gott mit ihr einen ewigen Bund geschlossen hat. Jede durfte in ihrem Leben erfahren, dass ER für sie gesorgt hat - gerade auch in Zeiten der Not.
Die Generaloberin Sr. M. Judith nahm nach dem Hören des Wortes die Professerneuerung der Jubilarinnen entgegen. Als Zeichen, dass ihre Berufung Bestand hat, bekam jede einen Kranz.
Nach dem Gottesdienst ging es ins Refektor. Dort nahmen die Jubilarinnen die Gratulation ihrer Mitschwestern entgegen, bevor sich alle beim gemeinsamen Mahl stärkten.
Die Jubilarinnen gedachten nachmittags auch ihrer verstorbenen Mitschwestern. Mit Sr. Augustina und Sr. Benedikta hätte u.a. die frühere Generaloberin Sr. M. Bonaventura Hauser 60 Jahre Profess gefeiert. Jeder verstorbenen Mitschwester hatte Sr. Agnes eine Rose ans Grab gebracht.
Um 15 Uhr begann die nachmittägliche Feierstunde. Hier ging es um Rückblick, um das Nachspüren, wo die Gemeinschaft und jede Einzelne von der Quelle bewegt wurde. Dank, Freude, Klage und Bitte wurden miteinander geteilt.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages bildete die Vesper - das gemeinsame Abendlob - verbunden mit einer kleinen Wallfahrt. Mit den je eigenen Anliegen gingen die Schwestern in die Kirche, wo sie mit Glockengeläut und Musik empfangen wurden. Zum Abschluss versammelten wir uns in der Gnadenkapelle, um Gottes Treue und Gnade auf die Fürsprache der Schmerzensmutter von Heiligenbronn zu danken und zu preisen.
Ausdruck dieser Treue ist das "Gnadenwasser", das an der Quelle geschöpft und jeder Schwester gereicht wurde.
Bei einem gemütlichen Abendessen klang der Tag mit vielen Dankesworten aus.
![]() auf dem Friedhof | ![]() Sr. M. Bonaventura | ![]() Sr. Benedikta mit "Herz" | ![]() Wallfahrt in die Kirche | |||
![]() in der Gnadenkapelle | ![]() frohgestimmt... | ![]() ...zum Abendessen | ![]() Dank der Jubilarinnen | |||
| Kirchenkonzert des MV Frohsinn Tennenbronn Schramberg-Heiligenbronn/Schramberg-Tennenbronn. Das bevorstehende Kirchenkonzert des Tennenbronner Blasorchesters unter der Leitung von Thomas Michelfeit steht unter dem Motto "Prima Luce" – "erstes Licht". "Elements of Nature" von Hermann Pallhuber ist eine vierteilige Suite, die die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft vertont und motivisch miteinander verknüpft. Aus dem Soundtrack zum Film "Der Soldat James Ryan" stammt die "Hymne an die Gefallenen" von John Williams, die ebenfalls bei diesem Kirchenkonzert erklingt. Die Eroberung der Stadt Jericho durch die Israeliten, wie sie im Alten Testament beschrieben ist, bildet das Thema des vierteiligen Werkes "Jericho" von Bert Appermont, dessen Spannweite von dem Zug durch die Wüste über die von Posaunen zum Einsturz gebrachten Stadtmauern bis zum Siegesgefühl und einem jüdischen Volksfest reicht. Beschlossen wird das "Frohsinn"-Kirchenkonzert mit dem "Halleluja" von Georg Friedrich Händel aus seinem "Messias" in der Bearbeitung von Philip Sparke. Zwischen den Musikstücken werden geistliche Texte vorgetragen.Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um Spenden für die Unkosten und das Kloster wird gebeten. |
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Zur Ruhe kommen inmitten des Alltagsgetriebes, der Beziehung zu Gott und zu sich selbst Raum geben, die stiftung, das Kloster, Kirche und Welt ins Gebet nehmen... dazu laden wir Schwestern herzlich ein.
Täglich von Montag bis Freitag gestaltet ein Konvent diese Auszeit von 10-15 Minuten:
Montag: Konvent Klara um ca.12.50 Uhr
Dienstag: Konvent Bonaventura um 8.30 Uhr
Mittwoch: Konvent St. Franziskus um 10.00 Uhr
Konvent Portiunkula um 11.45 Uhr
Donnerstag: Konvent Br. Jakoba um 11.45 Uhr
Freitag: Konvent St. Josef gegen 13.00 Uhr
| Gemeinschaftstag am 14. Januar 2013 Der diesjährige Gemeinschaftstag am Montag, den 14. Januar stand unter der Überschrift "Unser Apostolat". Dazu wurden die verschiedenen Bereiche mit viel Liebe "in Szene gesetzt".
Nach einer Einführung und Bibelarbeit hatten die Schwestern die Möglichkeit, die einzelnen Räume zu begehen. Es gab viel zu schauen, zu lesen. Vieles wurde nachgefragt, erklärt, angesprochen. So wurde von einer 84-jährigen Mitschwester genau nachgefragt, was es mit Internet und Homepage so auf sich hat. Für viele war es sehr hilfreich zu erfahren, was alles an "Hintergrundarbeit" zu tun ist, bis z. B. ein Kurs in Haus Lebensquell stattfindet oder eine Gruppe in der Kirche oder in der Ausstellung "Leben Jesu" geführt wird. Nicht unerwähnt blieb das Gebetsapostolat der Schwestern gerade auf der Pflegestation. Sie begleiten in einer großen Treue die vielen Gäste, Besucher, Kursteilnehmer, Wallfahrer im Gebet und tragen sie vor Gott hin. Insgesamt war das Staunen groß, was alles geschieht und trotz der Altersstruktur noch möglich ist. Es wurde - wieder einmal - deutlich, wie sehr wir auch von der stiftung unterstützt werden in unserem Wirken nach außen. So wurden auch die MitarbeiterInnen der stiftung, die zufällig vorbei kamen, eingeladen zu schauen, ins Gespräch zu kommen... Nachmittags bestand die Möglichkeit in Gruppen der Frage nachzugehen, was mein konkreter Beitrag im Apostolat der Gemeinschaft sein kann. Die Lebendigkeit dieses Tages mit vielen zwanglosen und spontanen Gesprächen und Begegnungen untereinander klang aus im Vespergebet. Dieser Tag wurde begleitet von Maria Boxberg aus Augsburg, die Mitglied der GCL (Gemeinschaft Christlichen Lebens) ist. Sie begleitet die Delegiertentage, sowie das Generalkapitel im Juni diesen Jahres. |
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| Feier des Transitus 2012 | |||||||||||||
![]() Einzug | ![]() Jubilarinnen | ![]() die persönlichen Kerzen werden entzündet | ![]() Sr. Judith übergibt das Kränzchen | |||
![]() Gratulanten auf dem Weg | ![]() Sr. Euphemia und Sr. Corona | ![]() Sr. Hildegardis mit Sr. Johanna | ![]() Sr. Magdalena mit Sr. Margitta | |||
Mit einem festlichen Gottesdienst begann das Professjubiläum für Sr. Corona, Sr. Hildegardis und Sr. Margitta.
Der Gottesdienst wurde festlich umrahmt von einer kleinen Schwesternband unter der Leitung von Sr. Magdalena und Sr. Anna-Franziska an der Orgel.
Die Lesung aus Exodus 3 erinnerte die Jubilarinnen an Gottes Treue und Gegenwart in ihrem Leben und Alltag. Die Seligpreisungen der Bergpredigt - das Herzstück der Verkündigung Jesu - nahm sie hinein in das Wirken Gottes in ihnen und durch sie in diesen 50 und 60 Jahren.
Nach dem Evangelium erneuerten die Jubilarinnen ihre Profess - ihr Versprechen.
Als Zusage für Gottes Freude an ihnen und Seine Treue in ihrem Leben bekamen sie ein Kränzchen überreicht.
Für dieses Fest wurden eigens Kerzen angefertigt mit Motiven, die für die einzelne Jubilarin wichtig war und ist. P. Kurz segnete die Kerzen und Sr. Agnes entzündete sie.
Anschließend war viel Zeit zum Gratulieren und zum Gespräch. Viel Mühe machte sich die Küche mit dem Speiseplan.
Am Nachmittag begann die Feierstunde, in der die Seligpreisungen Jesu aufgegriffen wurde. Im Vorfeld hatte sich die Schwesterngemeinschaft getroffen, um die einzelnen Aussagen auf den Alltag hin zu betrachten.
Die "Ergebnisse" konnten die Schwestern genießen anhand einer Präsentation. Bilder aus dem "Leben Jesu" machten deutlich, wie sehr Jesus selbst aus diesen Zusagen gelebt hat. Wünsche für die Jubilarinnen schlossen sich an.
So war z. B. bei der Aussage: Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden, Folgendes zu lesen:
Ungutes wahrnehmen, darunter leiden, ansprechen
Frieden stiften braucht Mut
Unfriede wirkt sich auf alle aus
Wie schnell lasse ich mich vom Unfrieden der Anderen anstecken?
den Frieden im eigenen Herzen suchen und finden
Es gibt immer wieder Situationen, die friedlos sind
Die Unterschiedlichkeit der Einzelnen gelten lassen
Wünsche für die Jubilarinnen
Aus der Gewissheit, Kind Gottes zu sein, leben können
Im Anderen, in der Anderen das Gutes sehen
Inneren Frieden, der ausstrahlt und die Gemeinschaft aufbaut
Kraft, Frieden zu stiften...
Als Dank für Ihr Leben und Wirken überreichte Sr. Judith ihnen ein kleines Kreuz aus der Stiftungsschreinerei, ein Bild der Pieta (als Schlüsselanhänger aus dem Wallfahrtsladen), sowie eine Rose.
Die Vesper bildete den Abschluss dieses Festtages. Da Heiligenbronn ein alter Wallfahrtsort ist und der Gründer der Schwesterngemeinschaft David Fuchs nach Heiligenbronn kam, um die Wallfahrt zu beleben sollte in der Vesper eine kleine Wallfahrt integriert sein. Der Auftakt im Refektor mit dem Hymnus und einem alten Wallfahrtspsalm (122). Mit einem Vers im Herzen ging es vom Refektor in die Kirche - die Jubilarinnen mit ihren Kerzen voran. Mancher Mitarbeiter staunte nicht schlecht, als eine so große Schwesternschar ihr/ihm entgegenkam - und dann auch noch alle Glocken zu läuten begannen.
Das alte Heiligenbronner Wallfahrtslied - das von einer der ersten Schwestern geschrieben wurde - sangen wir am Ende der Vesper gemeinsam in der Gnadenkapelle.
Erinnert wurde in Dank und Bitte der vielen Menschen, die hier nach Heiligenbronn kommen, die vielen Bewohner und Mitarbeiter durch die Jahrzehnte - alle wurden der Gnadenmutter ans Herz gelegt.
Von ihr heißt es in der Chronik:
Die ersten Jahre nach der Gründung waren sowohl für den Stifter als auch die Schwestern eine wahre Prüfungszeit. In selbstloser Armut wurde jeder Besitz für die Kinder verwendet. In der Klosterküche herrschte der denkbar einfachste Küchenzettel: Kartoffel, Suppe und trockenes Brot. Ja es wird aus sicherer Quelle berichtet, dass in jener Zeit im Kloster Heiligenbronn oft kein Brot mehr zu finden war. Aber dennoch lag über diesem Hause ein heiliger Frieden, eine frohe Zufriedenheit, die ausgingen von der hl. Gnadenstätte im Wallfahrtskirchlein, das Mauer an Mauer mit dem Kloster verbunden war. Ein Friede, der aber nicht zuletzt gestützt wurde durch den hochherzigen Gründer, der alle seine Geistes- und Nervenkräfte seinem Werk opferte.
Nach Oben![]() Sr. Margittta und Sr. Praxedis | ![]() Sr. Corona und Sr. Ferdinanda | ![]() Jubilarinnen mit Rose | ![]() die Küche beim wohlverdienten Essen | |||
![]() Jubilarinnen mit Sr. Judith und P. Kurz | ![]() Feierstunde am Nachmittag | ![]() Überreichung der Rose | ![]() Wallfahrt zur Kirche | |||
Nach Oben![]() Sr. M. Corona |
Sr. M. Corona Schmidt wurde 1926 in Stuttgart geboren. Sie wuchs in Ahldorf, Kreis Horb am Neckar auf. Dort kam sie auch in Kontakt mit Schwestern von Heiligenbronn, die in Ahldorf eine kleine Station hatten.
Mit einem Leuchten in den Augen erzählt sie, wie diese Schwestern ihr ein gutes Beispiel gaben, ihr Vorbild waren und den Wunsch in ihr weckten, ebenfalls diesen Weg zu gehen.
In der Nachkriegszeit 1949 trat sie in Heiligenbronn ein und legte drei Jahre später ihre Profess ab.
30 Jahre lang war sie als Handarbeitslehrerin in der Mädchenschule und im Dorf tätig. Sie erzählt, dass sie auch in den Gruppen mitgearbeitet hat. Diese Zeit beschreibt sie als eine große Herausforderung, da die Gruppen manchmal recht groß waren.
1982 kam sie an die Klosterpforte und versah dort den Dienst bis zum Jahr 2000. Sie erlebte in diesen Jahren drei Renovationen.
Es gab damals ein Zimmer für Durchreisende und Obdachlose. Sr. Corona erzählt schmunzelnd, dass anfangs viel Betrieb war. Erst als es kein Geld mehr gab für die Gäste, sondern nur noch Essen, ließ die Belegung stark nach. Großen Einsatz zeigte sie für das Eine Welt Projekt der Münstergemeinde Rottweil.
Ein großer Trost war für sie immer, dass sich die Pforte gegenüber der Kirche befand. So konnte sie ein Stoßgebet in die Richtung schicken, wenn ihr das Vielerlei manchmal über den Kopf wuchs.
2000 bis 2008 erledigte sie Näharbeiten im Mutterhaus.
Seit 2008 lebt sie auf der Pflegestation St. Franziskus. Diesen Schritt sieht sie als einen der wichtigsten in ihrem Ordensleben. Sie musste ihre eigenen Grenzen akzeptieren lernen und Hilfe annehmen.
Ihre Mitschwestern heute möchte sie daran erinnern, welch groß Kraft im geistlichen Leben steckt. Das Gebet – alleine und in Gemeinschaft – ist die Kraft, die verändert, nicht so sehr die Arbeit und der Erfolg.
Deshalb wundert es auch nicht, welche Worte sie in ihren 60 Jahren Ordensprofess begleiten: Gott ist die Liebe! ER ist meine Kraft!
Nach Oben![]() Sr. M. Margitta |
Sr. M. Margitta Pitz wurde 1938 in Ungarn geboren und trat 1960 in unsere Gemeinschaft ein, legte ihre Profess 1962 ab.
Nach einer einjährigen Fortbildung war sie sieben Jahr in Baindt in der Kinder- und Säuglingspflege. Diese Jahre bezeichnet sie als ihre schönsten Jahre. Die Kinder lagen ihr sehr am Herzen und sie sorgte gern für sie.
Im Mutterhaus war sie anschließend je zwei Jahre im Mädchenheim und bei blinden Jungen, bevor sie eine Ausbildung als Jugend- und Heimerzieherin absolvierte.
12 Jahre arbeitete sie bei blinden Kindern, ehe sie Erwachsenengruppen übernahm – zunächst blinde Frauen und von 1992 bis 2002 blinde Männer.
Seither lebt und arbeitet sie auf der Pflegestation St. Franziskus, seit 2008 als Konventoberin.
In ihrem Ordensleben erfuhr sie oft die Hilfe und das Wirken des Herrn. Dies vor allem in schwierigen, sie überfordernden Situationen.
Seine Zusage: Ich bin da, ich bin bei Dir, fürchte Dich nicht, ich lasse Dich nicht fallen, trug sie wirklich durch alle Zeiten und Phasen ihres Ordenslebens.
Ihre Antwort versucht sie in Verbindung mit Maria und ihrer Bereitschaft zu leben: Siehe, ich bin die Magd des Herrn.
Im Blick auf die Gemeinschaft wünscht sie sich vor allem junge Mitschwestern, die sich für ein Leben in Heiligenbronn entscheiden.
Nach Oben![]() Sr. M. Hildegardis |
Sr. M. Hildegardis Blersch wurde 1937 in Emerkingen, Kreis Ehingen geboren. Sie trat im Jahre 1960 in das Kloster Heiligenbronn ab und legte am 7. Mai 1962 ihre Profess ab.
Ausschlaggebend für ihren Weg in die Gemeinschaft waren Menschen, die ihr Vorbild waren – zum einen ihre Klostertanten in der Familie und zum andern die selige Sr. Ulrika Nisch von Hegne, deren Spiritualität sie sehr schätzt. In einigen Begegnungen sprachen unterschiedliche Menschen ihr diese Berufung zu. Ihr Gebet in dieser Zeit: Herr, zeige mir den Weg, den ich gehen soll! wurde so ganz konkret.
Als „Highlights“ ihres Klosterlebens bezeichnete sie die Ewige Profess 1968 – „da gehörte ich ganz zur Gemeinschaft“.
Die Feier ihres 25-jährigen Jubiläums mit der ganzen Familie war für sie eine „große innere Freude“.
Ihr erster Besuch mit Mitschwestern in Assisi ist für sie ein weiterer Höhepunkt gewesen.
Sr. Hildegardis arbeitete nach ihrer Profess über 30 Jahre in Freudenstadt im Kurhaus St. Elisabeth. Sie betreute die Gäste und sorgte für deren Wohlergehen.
Im Jahre 1993 kam sie zurück ins Mutterhaus und arbeitete bis 2008 im Pflegstock St. Franziskus bei ihren alten und kranken Mitschwestern – später auch als Konventoberin.
Seit 2008 lebt sie im Konvent St. Klara.
Sie ist sozusagen „Mädchen für alles“- ob es Briefe oder Geschenke für die Stiftung zu verpacken gilt, ob die Schwesternküche für große Feste Hilfe braucht, ob Tee geschnitten werden muss für die besondere Teemischung von Sr. Bonifatia, ob im Haus Lebensquell die Pflanzen versorgt werden müssen, ob es im Pflegestock einen Engpass gibt… für alles ist Sr. Hildegardis ansprechbar und hilfsbereit.
In all den Jahren übte sie sich in der Haltung des „Bereit sein“ und des „Dienens“.
Deshalb verwundert es auch nicht, wenn folgende Worte für sie Wirkworte waren und sind: Alles vermag ich in dem, der mir Kraft gibt Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
In schwierigen Zeiten war das Wort wichtig: Wenn ich es Dir zutraue, dann kannst Du es schaffen!
Im Blick auf die Gemeinschaft und die Zukunft wünscht sie sich vor allem den inneren Zusammenhalt der Schwestern im Bewusstsein, dass Jesus Christus die Mitte ist, dass ER für uns sorgt. Die Einzelnen brauchen gerade im "Älter und weniger werden" nicht auf ihre eigene Kraft zu setzen, sondern zu leben im Vertrauen auf die Kraft des Herrn.
Nach Oben![]() Generaloberin Schwester Judith Kaupp (rechts) gibt bei der Delegiertenwahl des Klosters Heiligenbronn für das nächste Generalkapitel 2013 ihre Stimme ab. Die ganze Schwesterngemeinschaft der Franziskanerinnen war zur Wahl aufgerufen. Die Wahlleitung hatten die beiden Generalrätinnen Schwester Maria Gratia Horn (links) und Schwester Bernadette Gaile (am Tisch), dahinter Schwester Edelberta Schrieder. |
Am Montag, 23. Januar war Wahltag im Kloster Heiligenbronn:
Die Schwesterngemeinschaft "von der Buße und der christlichen Liebe von Heiligenbronn" schritt zur Wahlurne und wählte ihre Delegierten für das Generalkapitel 2013, der obersten Entscheidungsinstanz der franziskanischen Ordensgemeinschaft.
Im Juni 2013 wird unter Aufsicht von Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg das Generalkapitel mit der Wahl der neuen Generalleitung abgehalten. Dies ist satzungsgemäß alle fünf Jahre vorgesehen. Der Vorbereitungsprozess wurde schon jetzt gestartet, um die Entscheidungen gründlich anzugehen und die ganze 55-köpfige Schwesterngemeinschaft einzubinden, die übrigens, wie eine Schwester ausrechnete, zusammengezählt auf eine Lebenserfahrung von über 4000 Jahren kommt.
"Wir hatten jetzt einen guten Start", berichtet Generaloberin Schwester Judith Kaupp. Erster Schritt war eine Gemeinschaftstag, zu dem alle Schwestern eingeladen waren – und bis auf eine bettlägerige Mitschwester auch alle erschienen. Hierbei wurde vom Generalrat Rückblick gehalten auf die vergangenen Jahre, wobei es schon viele Aspekte zu beleuchten gab: die veränderte Seelsorgesituation in Heiligenbronn, die Erfahrungen mit dem Apostolat nach innen und außen, den Berufungsweg der älteren Schwestern, die Vernetzung mit anderen Ordensgemeinschaften oder das Miteinander mit der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn.
Aber auch erste Fragestellungen und Themenvorschläge für das Kapitel wurden beim Gemeinschaftstag schon gesammelt.
Bereits dieser Tag stand unter der Moderation von Maria Boxberg von der Gemeinschaft Christliches Leben Augsburg, mit der die Schwestern schon langjährige Kontakte haben. Sie wird auch die Delegiertentreffen und das Kapitel moderieren und Impulse geben. Eine solche externe Begleitung sei "sehr hilfreich" für den Diskussionsprozess, befindet Generalvikarin Schwester Agnes Löber.
Nächster Schritt war die Delegiertenwahl für das Generalkapitel. Dabei ging es streng demokratisch zu. Jede Schwester wählte dazu in geheimer Wahl bis zu zehn Schwestern und gab ihre Stimme per Briefwahl oder zur Wahlzeit im Vortragssaal ab. Gewählt sind die zehn, die die meisten Stimmen erhielten und die Wahl annahmen. Die Stimmenzahlen werden den Schwestern übrigens nicht bekannt gegeben, nur die gewählten Mitschwestern in alphabetischer Reihenfolge.
Beim Generalkapitel entscheiden die amtierende Ordensleitung mit Generaloberin, Generalvikarin und den beiden Generalrätinnen gemeinsam mit den zehn gewählten Delegierten über alle Fragen der Gemeinschaft. Dazu treffen sich die Delegierten und die Ordensleitung bereits jetzt etwa einmal im Monat, um unter der Gesprächsleitung von Maria Boxberg alle Themen anzusprechen und vorzubereiten sowie dem Kapitel ein Thema zu geben.
Dabei wird auch immer wieder die Rückbindung an die ganze Gemeinschaft gesucht. "Das Thema wird nicht einfach vorgegeben, sondern gemeinsam gefunden", betont Generaloberin Schwester Judith den demokratischen Prozess. Wie es einer geistlichen Gemeinschaft gebührt, ist diese Vorbereitung nicht nur von Diskussionen geprägt, sondern auch von spiritueller Besinnung.
Ewald Graf
![]() Willkommen im Kloster Heiligenbronn heißt Generaloberin Schwester Judith Kaupp den neuen Hausgeistlichen des Klosters, den Spiritanerpater Dieter Kurz |
Die Schwesterngemeinschaft der Franziskanerinnen von Heiligenbronn hat nun mit Pater Dieter Kurz einen neuen Hausgeistlichen, der sie seelsorgerisch betreut. Er kommt aus dem Orden der Spiritaner und war zuletzt als Pfarrer in Waldenbuch und der Seelsorgeeinheit Schönbuchlichtung tätig.
Die Franziskanerinnen-Kongregation in Heiligenbronn war schon vor der Pensionierung von Superior Rolf Oster intensiv auf der Suche nach einem Hausgeistlichen gewesen. Seit der Verabschiedung Osters im Sommer hatten drei afrikanische Priester jeweils für einige Zeit die Gottesdienste und Sakramente in der Schwesterngemeinschaft übernommen.
Mit Pater Kurz begleitet sie nun ein Ordensgeistlicher, der auch einen großen Teil seines Lebens in Afrika verbracht hat. Der 70-jährige Hausgeistliche feiert die Gottesdienste mit den Schwestern in der Hauskapelle, auch die Werkstattgottesdienste der Stiftung, hält die Wallfahrtsmesse in der Kirche St. Gallus samstags um 9 Uhr, bietet Beichtgelegenheiten und Krankensalbung und übernimmt auch die Beerdigungen von Schwestern. In die Seelsorgeeinheit Heiligenbronn-Waldmössingen-Winzeln-Aichhalden ist er nicht eingebunden.
Sein Orden der Spiritaner, die "Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist", hat mit dem Kloster Heiligenbronn einen Gestellungsvertrag mit 25-prozentigem Auftrag bis Juli 2013 abgeschlossen. Mit dem Umzug nach Heiligenbronn ist Dieter Kurz wieder stärker in die Nähe seiner Heimat Bad Dürrheim gerückt.
Mit 20 Jahren war er in den Spiritanerorden eingetreten und legte vor 50 Jahren 1962 seine Erstprofess ab. Seine Priesterweihe empfing Dieter Kurz nach der theologischen Ausbildung im Mutterhaus der Spiritaner in Knechtstegen bei Köln 1967. Schon ein Jahr später kam er nach Afrika und war dort über 30 Jahre lang als Gemeindepfarrer im Hochland von Südafrika tätig, in der Diözese Bethlehem und den großräumigen Pfarreien Frankfort, Senekal, Harrismith, Ladybrand, Fouriesburg und Tsiame. Dazwischen verbrachte er auch ein Jahr in den USA und war im Spiritaner-Internat in Südafrika eingesetzt. Neben Deutsch und Englisch lernte Pater Kurz auch die Bantu-Sprache Sotho und das Afrikaans. "Als Katholiken", betont er jedoch, "standen wir in der Zeit der Apartheid auf der Seite der Schwarzen und nicht auf der Seite der Herren."
2002 kam der Ordenspater wieder zurück nach Deutschland und war zunächst im Mutterhaus in Knechtstegen, bevor er als Pfarrer in Weinstadt-Endersbach und Stuttgart St. Elisabeth tätig. 2007 kam er dann als Vertretung nach Waldenbuch. Seit 1. Februar ist er nun als Seelsorger für die Heiligenbronner Schwestern tätig und in die frühere Wohnung von Superior Oster gezogen. Auf die Frage nach den Unterschieden zwischen den Gottesdiensten in Deutschland und Afrika meint Dieter Kurz schmunzelnd: "Es ist alles etwas verhalten hier, aber dafür kommen die Leute pünktlich."
Generaloberin Schwester Judith Kaupp ist froh über die gefundene Lösung für die Seelsorge der Gemeinschaft und freut sich auch auf die lebhafte Art von Pater Kurz.
Ewald Graf
![]() bei Wind und Wetter | ![]() Pfr. Fürst und Hr. Schuhmacher | ![]() Schwestern und Stiftungsrat | ||
![]() Zaungäste | ![]() Segnung | ![]() Bildstöckchen(1734) | ||
Im Zusammenhang mit der Sanierung des Klosterhofs wurde das alte Bildstöckchen mit der Pieta restauriert.
Unter Beteiligung der Schwestern und des Stiftungsrates segnete Pfr. Thomas Fürst am 09. Dezember das Bildstöckchen. Es ist im Klosterhof aufgestellt.
Bei der Feier erinnerte Pfr. Fürst daran, dass die Segnung den Menschen gilt, die dieses Bild betrachten.
Zur Entstehung dieser Pieta lesen wir in der Chronik:
Im Zeitalter des Barocks nahm der Marienkult in Heiligenbronn verwilderte, sonderbare Formen an. Das liebe Wunderbildnis wurde zur Seite gestellt und vergessen. Eine moderne frisierte, in feinen Stoff gekleidete Mutter Gottes Statue bildete den Gegenstand der Verehrung. Bei den Prozessionen entfaltete sich viel farbenreicher Pomp in Fahnen und dergleichen. In der Bittwoche 1734 kamen einmal 14 "Kreuze" zusammen, sodass in dem Gedränge eine Person, wahrscheinlich ein Kind, erdrückt wurde. Daran mag das Bildstöckchen im Hof vor dem Kloster erinnern.
Nach Oben![]() miteinander auf Jesus schauen | ![]() miteinander singen | ![]() miteinander feiern | ||
![]() die Rose des Vertrauens... | ![]() miteinander Mahl halten | ![]() Freude teilen | ||
| Noviziatsaufnahme von Carina Armbruster Am Sonntag, den 09. Oktober wurde Carina Armbruster aus Schenkenzell von der Generaloberin Sr. M. Judith Kaupp ins Noviziat der Gemeinschaft aufgenommen. Innerhalb der sonntäglichen Vesper bat Carina um Aufnahme ins Noviziat, um in dieser Zeit ihren Weg der Nachfolge Jesu in der Weise des hl. Franziskus zu prüfen. Sr. Judith nahm Carina mit Freuden auf. Das Noviziat ermöglicht ihr, franziskanisches Leben in unserer Gemeinschaft kennen zu lernen und einzüben. Es wird - laut Sr. Judith - ein Schonraum sein, um in der Stille und im Gebet all das zu bewegen, was dieses Leben der Nachfolge Jesu beinhaltet. Sie stellte heraus, dass das Noviziat von Carina eine Herausforderung für jede Schwester ist, über ihre eigene Berufung nachzudenken und sich immer wieder anfragen zu lassen. Danach übergab sie Carina Schleier und Kleid. Anschließend waren alle eingeladen zu Begegnung und einem kleinen Imbiss. Das Noviziat dauert zwei Jahre, das Sr. Magdalena als Noviziatsleiterin begleiten wird. |
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Nach Oben![]() Einzug in die Kirche | ![]() Chor | ![]() im Gottesdienst | ![]() Dank vor dem Segen | |||
![]() vor dem Regen flüchten | ![]() in die historische Ausstellung | ![]() ins Oratorium | ![]() und "Danke" sagen | |||
In der Begrüßung zum Gottesdienst sagte Superior Rolf Oster: "Es ist ein festlicher und wehmütiger Tag. Der Himmel weint auch schon und wahrscheinlich weints in mir auch ein wenig. Aber wir sind heute zusammengekommen, um Danke zu sagen…"
Zu diesem "festlichen und wehmütigen" Tag bot der Ort Heiligenbronn nochmals alles auf.
Der Chor, unter der Leitung von Sr. M. Magdalena Dilger wurde durch weitere Sänger und Sängerinnen verstärkt und studierte eigens ein neues Lied ein.
Sr. M. Anna-Franziska ließ die neu renovierten Orgel festlich erklingen.
Alle Ministranten der St. Gallusgemeinde kamen zum Gottesdienst.
Der neu geweihte Diakon Christian Erath tat seinen Dienst.
Superior Franz Xaver Weber aus Sießen war als Konzelebrant mit dabei.
In seiner Ansprache stand das Evangelium (Matthäus 13,24-30) des 16. Sonntages im Jahreskreis im Mittelpunkt: Vom Unkraut und Weizen, die gemeinsam wachsen bis zur Ernte.
Superior Rolf Oster zitierte dazu einen Text von Adalbert Ludwig Balling:
Ein Wort der Ermunterung kann Oasen schaffen.
Ein Wort der Hoffnung kann Wüsten zum Grünen bringen.
Ein Wort des Verzeihens kann neues Leben wecken.
Ein Wort der Liebe kann Berge versetzen.
Worte vermögen beinahe alles, wenn sie aus dem Herzen kommen und zu Herzen gehen."
Sein Dank an Gott für Worte der Ermunterung, der Hoffnung, des Verzeihens, der Liebe in den gut 12 Jahren seines Dienstes in Heiligenbronn äußerte er ganz konkret an einigen Beispielen.
Er erinnerte an Sr. Euphemia, die JA sagte vor 23 Jahren zum Dienst der Mesnerin und dadurch in der Kirche viel an Aussaat und Ernte erleben durfte.
Er dankte für das JA von Sr. Bernadette zu diesem Dienst in der Wallfahrtskirche.
Als weiteres Beispiel nannte er Diakon Christian Erath, der am 2. Juli diesen Jahres in Hechingen zum Diakon geweiht wurde.
Er erzählte von der mehrfach behinderten Natascha, die ihn nach zwei Begegnungen in Baindt in Heiligenbronn wieder erkannte - was Natascha auch sofort deutlich bestätigte.
Wichtige und schöne Erfahrungen seiner Zeit in Heiligenbronn:
Menschen, die sich im Sakrament der Versöhnung das Wort des "Verzeihens" schenken ließen und so neues Leben geweckt wurden.
Schwestern, die ihm bei Exerzitien nach dem Impuls zur Hochzeit zu Kana mit einem Fläschchen Wein beschenkten…
Aber auch der Feind ließ das Unkraut kräftig wachsen (wobei Unkraut ja auch Heilkraut sein kann). Wenn zum Beispiel alles andere wichtiger wird als Glaube und Gebet, dann hilft ihm die Erinnerung an das Wort des Herrn: "Lass beides wachsen bis zur Ernte".
Seine Bitte an die Versammelten am Ende der Ansprache war, dem treu zu bleiben, was Gott an Samen in sie ausgestreut hat.
Nach dem Gottesdienst gab es die Möglichkeit, persönlich ein Wort des Dankes, der Ermutigung, der guten Wünsche zu sagen. Da der Regen eine Begegnung im Freien völlig unmöglich machte, wurde das Oratorium, die historische Ausstellung und die Gänge als Ort der Begegnung und Stärkung genutzt.
Nach Oben Zum Mittagessen in der Schwesterngemeinschaft begrüßte Sr. Judith die Verwandtschaft von Superior Oster. Gestärkt durch dieses festliche Menü ging dieser Tag im Elisabetha-Glöckler-Saal weiter. Hier versammelte sich schon die Gemeinde St. Gallus, Heiligenbronn, Vertreter der Seelsorgeeinheit - unter ihnen Pfarrer Albrecht und Gemeinderferentin Catarina Wetter. Der Chor "InTakt" machte den Auftakt mit dem Lied "Tausend Jahre wie ein Tag". Im Grußwort der stiftung st. franziskus zählte Herr Rapp verschiedene Tätigkeiten von Superior Rolf Oster auf u.a. Geistlicher Begleiter für Bewohner, Gruppen, MitarbeiterInnen, Mitglied im Stiftungsrat, manch beratendes und stärkendes Wort für die beiden Vorstände.
Für die Bewohner und Bewohnerinnen sei dieser Abschied ein großer Verlust. Es fehle ein "Ansprechpartner, der mich versteht", die "schönen Gottesdienste" werden vermisst. Die hörgeschädigten Bewohner erzählten von schönen und interessanten Gottesdiensten, er habe feinfühlig Menschen charakterisiert z. B. bei Trauerfeiern. Bei vielen schwinge die Sorge mit, wie es seelsorgerlich weitergehen soll. Da wurden schon gute Absprachen getroffen mit Frau Graf und den hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Seelsorgeeinheit. Das alles zeige, wie wertvoll das Wirken von Superior Oster gewesen sei. Deshalb kommt der Dank aus ganzem Herzen. "Sie nehmen Vieles mit und lassen vieles zurück. Wir wurden ein Teil Ihrer Biographie und sie ein Teil der Heiligenbronner Geschichte" - so Herr Rapp, der mutmachend anfügt, dass im Leitbild der Stadt Heidenheim auf das Potential der älteren Menschen gesetzt wird. Nach einem weiteren Lied des Chores "InTakt" und der Kaffeepause, sprach Sr. Judith ihr Grußwort. Der Kindergarten baute mit ihrem Pfarrer eine Brücke aus Händen. Marianne Pfundstein dankte im Namen der Kirchengemeinde für seinen treuen Dienst in den Jahren. Sie überreichte Pfarrer Oster und Lydia Raith einen Gutschein für ein Wohlfühlwochenende - als Erholung vom Umzugsstress! Die Ministranten drehten einen Film und erkundeten den Ort Heiligenbronn mit seinen Besonderheiten wie Feuerwehr, Bürstenmacherei, Hofladen, Wallfahrtsladen etc., dazu gab es allerhand erheiternde Details aus dem konkreten Alltag eines Ministranten - wirklich nicht so einfach, dieser Dienst. Die Gruppen Fridolin, Pirmin und Haus Marienberg erzählten und sangen bewegend die Geschichte vom Regenbogen und seinen Farben. Der Schwesternchor gab ein Lied der Hoffnung mit auf den Weg. Das Schlusswort vor dem Segenslied der Schwestern und den Segenswünschen von Vertretern der verschiedenen Bereiche hatte Superior und Pfarrer Rolf Oster selbst. Zum Schlusspunkt dieses bewegenden Tages versammelten sich viele Gäste in der Kirche. Die Spende dieses Konzertes kommt einem Projekt in Somalia zugute. |
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Nach Oben| Verabschiedung Superior Rolf Oster Superior Rolf Oster wird am 24. Juli sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden Der Abschiedsgottesdienst ist am 17. Juli und beginnt um 9.30 Uhr in der St. Galluskirche. Anschließend besteht die Möglichkeit für die Gottesdienstbesucher, sich von Superior und Pfarrer Rolf Oster persönlich zu verabschieden bei einem kleinen Umtrunk auf dem Kirchplatz. Nachmittags ab 14 Uhr ist die Gemeinde, Stiftung und Kloster eingeladen in den Elisabetha-Glöckler-Saal zu Kaffee und Kuchen mit Programmbeiträgen. Am Abend beginnt um 17.30 Uhr ein Geistliches Konzert in der St. Galluskirche unter der Leitung von Meinrad Löffler. |
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Am 20. Mai feierten sieben Schwestern ihr Professjubiläum. Sr. M. Norberta Peter und Sr. M. Solana Vees blicken auf 60 Professjahre zurück.
Sr. M. Beatrix, Seeberger, Sr. Maria Consummata Eisele, Sr. M. Carola Pötter, Sr. M. Johannella Schönenberger feierten ihr goldenes Professjubiläum.
Sr. M. Dorothea Thomalla schaute auf 25 Jahre Profess zurück.
Der Festgottesdienst begann um 10 Uhr in der Hauskapelle des Klosters.
Die Festansprache von Superior Rolf Oster stand unter der Überschrift:
Berufen zum Dienst - zum Zeugnis - zur Weggemeinschaft
Eine Geschichte bildete den Auftakt. Sie erzählt, wie in Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes, Menschen der Friede geschenkt und die Angst genommen wird.
Jede Jubilarin kann ihre persönliche Geschichte mit Jesus Christus erzählen. In der Profess hat jede Schwester sich von Jesus in den Dienst nehmen lassen. Da gab es "Hoch-zeiten", da gab es "Krisen-zeiten". In diesem Dienst (der in der heutigen Gesellschaft keinen hohen Stellenwert mehr hat) erlebten sie durch das Schwere und das Schöne hindurch die Führung und den Schutz Gottes.
Superior Oster sagte: Sie bezeugen durch Ihren Dienst an den Apostolatsorten der Gemeinschaft, dass man auf Jesus Christus, den gekreuzigten und auferstandenen Herrn, sein Leben bauen kann. Er ist die reine und lautere Wahrheit, die nicht trügen kann (vgl. Joh 14,6)...
Ihr Herz hat durch die 60, 50 und 25 Jahre gewusst: ER ist Dein Weg. ER ist der Weg der Gemeinschaft. ER ist der Weg unserer Kirche. ER ist der Weg der Menschheit. Dieser Weg ist ein Weg der Barmherzigkeit, ein Weg der Umkehr. Dieser Weg führt in Wahrheit zum Leben. Leben in Fülle.
Nach der Ansprache erneuerten die Jubilarinnen ihre Profess (Versprechen) vor der Generaloberin Sr. M. Judith.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Sr. M. Anna-Franziska an der Orgel und am Keyboard, Sr. M. Magdalena (Gitarre und Querflöte), Sr. M. Johanna (Flöte), Carina Armbruster (Klarinette).
Der kleine Schwesternchor studierte zu diesem Anlass eigens ein neues Lied ein: Wer vertraut, hat Zukunft.
Die Freude und der Dank dieses Tages ging nach dem Gottesdienst weiter. Im Refektor der Schwestern wurde den Jubilarinnen persönlich gratuliert.
Ein festliches Mittagessen schloß sich an.
Im Mittelpunkt der Feierstunde am Nachmittag stand das Osterevangelium von Johannes 21,1-19. Einige der Jünger - mit dem Schrecken des Todes Jesu belastet - gehen zum Fischen, fangen aber nichts. Als Jesus sie vom Ufer her auffordert, noch einmal die Netze auszuwerfen, ist das Netz voll. Sie erkennen und sagen es einander: Es ist der Herr!
Wie diese Jünger, so kann jede Jubilarin in verschiedenen Situationen ihres Leben bezeugen: Es ist der Herr!
Hier einige persönliche Aussagen:
Die Schwestern der Gemeinschaft konnten auf kleine "Fische" ihre persönlichen Wünsche und Zusagen für die Jubilarinnen formulieren. Diese konnten anschließend einen "reichen Fischfang" halten. Sie ließen ihre Mitschwestern daran teilhaben.
Um 17 Uhr schloß der Festtag mit einer feierlichen Vesper ab.
Zur großen Überraschung hatte sich in der Hauskapelle der Familienkreis eingefunden. Dieser trifft sich seit 11 Jahren monatlich im Haus Lebensquell und ist inzwischen eng mit der Schwesterngemeinschaft verbunden. Ihr ergreifendes Singen und Musizieren berührte die Herzen aller sehr. Es war der krönende Abschluss eines erfüllten Tages!
Nach Oben![]() Jubilarinnen mit Superior Oster und Generaloberin Sr. M. Judith (links) | ![]() bei der Gratulation | ![]() Sr. M. Solana | ![]() Sr. M. Norberta | |||
![]() Sr. Maria Consummata, Sr. M. Carola und Sr. M. Dorothea | ![]() Gratulation an Sr. M. Beatrix (links) und Sr. M. Johannella | ![]() Sr. M. Stefania gratuliert Sr. M. Dorothea | ![]() Sr. M. Norberta und Superior Oster im angeregten Gespräch | |||
![]() reicher Fischfang | ![]() Sr. M. Johannella | ![]() Familienkreis | ![]() beglückt - Generaloberin Sr. M. Judith | |||
Nach ObenSr. M. Norberta Peter stammt aus Adrazhofen bei Leutkirch und trat in den Nachkriegsjahren 1949 im Kloster Heiligenbronn ein.
Als Kindergärtnerin war Sr. M. Norberta an vielen Orten tätig: in Baindt, im Kindergarten in Schramberg-Sulgen, in Heiligenbronn in verschiedenen Gruppen von gehörlosen Menschen.
Die längste Zeit ihres Dienstes verbrachte sie in St. Antonius, Waldachtal in der Schule und im Gruppendienst.
Neben all den verschiedenen Aufgaben war Sr. Norberta immer auch künstlerisch tätig. So ist ihre Darstellung der "sieben Schmerzen Mariens" hier in Heiligenbronn in der Krypta unterhalb des Altarraumes der Kirche zu sehen.
Kurze Zeit nach dem Krieg spürte sie deutlich den Ruf, ins Kloster einzutreten, dem sie drei Jahre später folgte.
Vor allem in schwierigen Situationen spürte sie deutlich die Nähe und Kraft Gottes. In den 60 Jahren ihres Ordenslebens war ihr ein Wort aus dem Johannesevangelium wichtig: Wenn einer mich liebt, den wird mein Vater lieben und wir werden kommen und bei ihm wohnen.
Für ihr Leben und ihren Weg in der Gemeinschaft wünscht sie sich Einigkeit, gegenseitige Achtung, Herzlichkeit und Diskretion.
![]() Sr. M. Solana |
Sr. M. Solana Vees versteht ihr Leben im Alter als eine Einladung zum stellvertretenden Gebet, das für Kloster, Stiftung, Kirche und Welt wirksam wird.
Sie wurde im Kreis Horb, in Ahldorf geboren.
Die Begegnung mit einem Priester und dessen Anfrage an sie war ausschlaggebend für ihre Entscheidung, in Heiligenbronn einzutreten.
Sie war in Baindt, in St. Antonius, im Mutterhaus als Kinderschwester tätig, vor allem bei blinden Kindern und später auch Erwachsenen.
In dieser Zeit erlebte sie die Nähe Jesu besonders intensiv.
Das Gebet des Apostels Thomas ist für sie zum Wirkwort geworden: Mein Herr und mein Gott!
In all den Jahren begleitet sie auch ein Wort von Edith Stein: Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt. Aus dir entlassen, entsänk es in den Abgrund des Nichts. Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben. Nur von hier aus ist die rechte Auseinandersetzung mit der Welt möglich.
Auf ihrem weiteren Weg in der Gemeinschaft möchte sie die Liebe des Dreifaltigen Gottes dankbar bezeugen und daraus täglich neu schöpfen.
![]() Sr. M. Beatrix |
Sr. M. Beatrix Seeberger wurde in Elek in Ungarn geboren und lebte später in der Nähe von Heidelberg.
Durch Sr. M. Ermelinde wurde sie auf Heiligenbronn aufmerksam und trat 1959 hier ein.
Sie absolvierte eine Ausbildung zur Kinderpflegerin und war bis 1972 im Mutterhaus bei blinden, gehörlosen und vollsinnigen Kindern in der Gruppenarbeit tätig.
Danach arbeitete sie bis 1993 in der Blindenschule mit.
Von 1993 bis 2006 war sie in der Gemeinde in der Vorbereitung der Kommunionkinder und in der Krankenkommunion tätig.
Sie arbeitete im Wallfahrtsteam und im Liturgiekreis mit.
Seit 2006 lebt sie im Konvent St. Antonius in Rottweil.
Das Psalmwort Der Herr ist mein Hirte ist auch heute noch ihr Leitwort.
Es trug und stärkte sie in schweren Zeiten, als sie mit ihrer Kraft am Ende war und sich ganz in das Vertrauen auf Gottes Hilfe gegeben hat.
Sie möchte im Alltag ein gutes Miteinander und einen guten Umgang pflegen. Sie möchte sich weiterhin dort einbringen, wo es nötig ist.
![]() Sr. M. Carola |
Sr. M. Carola Pötter erblickte in Talheim das Licht der Welt und trat 1959 ins Kloster Heiligenbronn ein.
Zwei Jahre zuvor wurde sie sich ihrer Berufung zum Ordensleben klar. Fasziniert und angesprochen hat sie die freundliche, frohe, einfache, bescheidene und offene Art der Schwestern. Das gab den Ausschlag für ihren Eintritt in Heiligenbronn.
Als Jugend- und Heimerzieherin war sie viele Jahre lang im Gehörloseninternat tätig. In dieser Zeit engagierte sie sich in verschiedenen Projekten, wie die Neugründung von "Familiengruppen".
Von 1992 bis 1998 war sie gefragt bei der Aufbauarbeit in Baindt. So begleitete sie die Phase der Einstiftung der Einrichtungen in die stiftung st. franziskus heiligenbronn in Baindt.
1998 - 2002 wurde ihr die Leitung von Haus Lebensquell anvertraut. Auch im Haus Lebensquell leistete sie Aufbauarbeit mit der Einrichtung und Ausstattung des Hauses, der Kursangebote und vielem mehr.
Nach einer Sabbatzeit lebt sie seit 2003 im Konvent St. Josef in Baindt. Zusammen mit Sr. M. Johannella bildet sie dort eine geistliche Zelle, die Pilgern Herberge anbieten. +
Das Wort aus dem Buch Jesaja war und ist ihr Stütze: Fürchte Dich nicht, ich habe dich erlöst. Ich habe dich beim Namen gerufen, Du gehörst mir.
Worte aus den Psalmen sind ihr Herausforderung und Erfahrung: Dein Angesicht, Herr, will ich suchen und Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezogen; darum singt dir mein Herz.
Für ihren Weg in der Gemeinschaft wünscht sie sich und jeder Mitschwester Raum und Zeit für die ganz persönliche Begegnung mit Jesus Christus.
![]() Sr. Maria Consummata |
Sr. Maria Consummata Eisele stammt aus Heidenheim an der Brenz.
Am Gnadenort Heiligenbronn selbst wurde ihr die Klarheit ihres Weges geschenkt.
Viele Jahre ihres Ordensleben war sie in der Schule für Hörgeschädigte in verschiedenen Aufgabenfeldern tätig.
Seit 1996 ist sie in der Betreuung der Wallfahrer tätig.
Als weiteres "Standbein" wurde sie mit dem Aufbau der neu gestalteten Klosterbibliothek beauftragt.
In ihrem Ordensleben erlebt sie immer wieder die Gegenwart und Führung Gottes, Seine Bewahrung und Sein Geleit auch unter schwierigen Bedingungen.
Worte aus dem Johannesevangelium und des Apostels Paulus waren und sind ihr Wegbegleiter: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6).
Zur Zeit der Ewigen Profess war es das Wort aus dem 1. Korintherbrief 15,10:
Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben.
Später war es ein Wort aus dem Philipperbrief 4,13: Alles vermag ich durch ihn, der mir die Kraft gibt
und aus dem 2. Korintherbrief 12,9: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit.
In den langen Ordensjahren hat sie viele Überraschungen, aber noch viel mehr Gottes Treue, liebende Zuwendung und Sein Geleit erfahren. Für alles sei Ihm Lob und Dank gesagt.
![]() Sr. M. Johannella |
Sr. M. Johannella Schönenberger stammt gebürtig aus Augsburg und wuchs in Weißenhorn bei Neu-Ulm auf.
Zu ihrem Eintritt in Heiligenbronn trug bei, dass sie für Waisenkinder und ungeliebte Kinder sorgen wollte.
Sie erlernte in Heiligenbronn das Bürstenmacherhandwerk, war dann auch als Meisterin viele Jahre in der Bürstenmacherei tätig.
In dieser Zeit bildete sie viele Lehrlinge aus.
Zur Zeit lebt sie in Baindt und betreut dort zusammen mit Sr. Carola Pilger.
Die Nähe des Herrn erlebt sie immer wieder, vor allen in Zeiten der Unsicherheit und der Angst.
So waren und sind ihr Worte aus dem Johannesevangelium Stütze und Halt: Gott ist die Liebe! Größere Liebe hat niemand, als wer sein Leben gibt für seine Freunde.
Ihr ist es ein Anliegen, "dass wir zusammen den Fußspuren Jesu folgen, dass unser Kloster und Gnadenort weiterhin wie eine Stadt ist, die auf dem Berge liegt und Gottes Liebe bei uns und durch uns erfahrbar wird."
![]() Sr. M. Dorothea |
Sr. M. Dorothea Thomalla stammt aus Grünmettstetten (Kreis Horb am Neckar).
Nach ihrer Profess machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester im Marienhospital in Stuttgart. 10 Jahre war sie in der Pflege ihrer alten Mitschwestern. Diese Zeit bezeichnet sie als eine ganz wichtige Phase auf ihrem Weg.
Von 1995 - 2000 war sie als Dekanatsjugendseelsorgerin ehrenamtlich im Dekanat Oberndorf eingesetzt.
Nach einer Weiterbildung für Exerzitienbegleitung und Geistliche Begleitung bei der Gemeinschaft Christlichen Lebens übernahm sie 2002 die Leitung des Geistlichen Zentrums Haus Lebensquell, sowie die Formationsleitung im Kloster.
Wesentlich für ihren menschlichen und geistlichen Wachstumsweg bezeichnet sie die Beziehung zu Jesus Christus, aus der heraus Heilung und Wachstum geschehen ist und geschieht.
Auf diesem Weg wurden ihr Worte aus dem Johannes- und dem Matthäusevangelium als Wirkworte geschenkt. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für Eure Seele, denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Mt 11,29-3)
Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. Ich rufe die Schafe, die mir gehören einzeln beim Namen und führe sie hinaus. (vgl. Joh 10,14a.3).
Ihre Aufgabe sieht sie darin, das Apostolat der Gemeinschaft mit Wallfahrt, Haus Lebensquell und Jugendarbeit mit anderen zu gestalten und nach außen zu tragen.
![]() Kai Brunnenkant vor dem Kloster-Bus mit Schwester Christiane Keil (links) und Schwester Karolina Maier, die für die Zivi-Arbeiten zuständig sind. |
Männer tauchen in Frauenklöstern naturgemäß seltener auf. Doch hat es sie immer gegeben, auch im Franziskanerinnenkloster Heiligenbronn, vor allem in der Landwirtschaft und im handwerklichen Bereich.
Zuletzt waren, vom Superior abgesehen, die Zivildienstleistenden noch die einzigen Vertreter ihres Geschlechts, doch damit geht es diesen Monat zu Ende.
Kai Brunnenkant (22) ist der vorläufig letzte Zivildienstleistende, der im Kloster seinen Dienst absolvierte und diesen noch durch ein Praktikum verlängerte. Ende Februar beendet der ausgebildete Kfz-Mechatroniker aus Lauterbach seinen „Ersatzdienst“ und damit eine kleine Ära.
Die Zivis waren zwar in der Schwesterngemeinschaft „männliche Exoten“, allerdings hatten sie stets engen Kontakt zu ihren Zivi-Kollegen in der Stiftung St. Franziskus, wo derzeit in Heiligenbronn immer noch zwölf junge Männer ihren Dienst in den Betrieben und Einrichtungen leisten.
Die Stiftungs-Zivis halfen schon in früheren Zeiten immer auch im Kloster aus und umgekehrt. Der erste Kloster-Zivi kam 1995, damals noch für 13 Monate. Gerade für Fahrdienste oder Hilfsarbeiten im handwerklichen Bereich konnten die jungen Männer von den Schwestern gut gebraucht werden, wie Schwester Karolina Maier und Schwester Christiane Keil, die für die Betreuung der Zivis zuständig sind, berichten.
Insgesamt waren es in diesen 15 Jahren19 Zivildienstleistende, die im Kloster Dienst taten und dabei quasi zum Schramberger Stadtbild gehörten.
Die morgendliche Fahrt mit Schwestern in die Stadt vor allem zu Ärzten sowie die Erledigungen in Geschäften, Märkten, Apotheken oder auf der Bank gehörten zu den festen Pflichten des Kloster-Zivis.
Für Kai Brunnenkant wie seine Vorgänger selbstverständlich war nicht nur der Fahrdienst, sondern auch die Pflege aller Kloster-Autos, für den Mechatroniker natürlich ein Heimspiel. 3 Pkw und das Busle wurden von ihm gereinigt und gerichtet, wo nötig. Nicht nur Räder wechseln, sondern auch mal Rost entfernen oder frisch lackieren gehörte zu seinen Aufgaben.
Die Schwestern waren stets froh um den Fahrer: „Wir sind alte Leute“, gibt Schwester Karolina zu bedenken. Viele Schwestern haben auch keinen Führerschein. Doch damit endete die Aufgabenpalette nicht. Glühbirnen auswechseln, Fenster putzen, Schlösser reparieren oder Möbel transportieren gehörten zu den anderen Arbeiten, bei denen die jungen Männer willkommen waren. Oder auch wiederum größere Fahrten mit Schwestern in den Urlaubsort, in Kliniken oder zum Flughafen beispielsweise.
Als sehr abwechslungsreich schildert Kai Brunnenkant seinen Dienst. Dabei lernte er auch die Klosterräumlichkeiten vom Keller bis zum Speicher bestens kennen.
Generalökonomin Schwester Christiane, die die Fahrten des Zivis koordiniert, weiß auch zu erzählen, dass zu vielen „Ehemaligen“ immer noch Kontakt besteht: „Die kommen immer wieder“.
Bei einzelnen hat der Dienst im Kloster sogar Studium oder ehrenamtliches Engagement beeinflusst.
Für Kai Brunnenkant führt der Weg an die Hochschule Esslingen, wo er Fahrzeugtechnik studieren wird.
Zu Heiligenbronn hatte der letzte Kloster-Zivi schon zuvor eine besondere Beziehung: sein Großvater und seine Großmutter besuchten beide die damals noch vom Kloster betriebene Gehörlosenschule.
Schwester Karolina unterrichtete sogar noch als Junglehrerin Großvater Kurt Brunnenkant 1952/53 in seinem letzten Schuljahr.
Ewald Graf
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| Tag des geweihten Lebens am 02.Februar Am 2. Februar feierten wir das Fest Mariä Lichtmeß und den Tag des Geweihten Lebens. | |||||||||||||||||||
![]() Friedhof - Grabstein links | ![]() an der Kirche | ![]() am Grab | ||
![]() am Grab | ![]() Sr. Judith stellt ein Licht aufs Grab | ![]() persönliches Gedenken | ||
Am Sonntag, den 05. Dezember gedachte das Kloster während der Eucharistiefeier ihres Gründers David Fuchs an seinem 125. Todestag.
Am 02. April 1825 wurde David Fuchs geboren und kam 1855 als Vikar nach Heiligenbronn. 1857 gründete er das Kloster der Franziskanerinnen von Heiligenbronn, sowie eine soziale Einrichtung für Waisenkinder - heute die stiftung st. franziskus heiligenbronn. In diese Einrichtung kamen 1860 die ersten gehörlosen Kinder - die Gehörlosenschule feierte 2010 ihr 150 - jähriges Bestehen - und 1868 die ersten blinden Kinder.
Ganz im Vertrauen auf Gottes Schutz und Fürsorge begann David Fuchs 1857 in Heiligenbronn zusammen mit fünf jungen Frauen, die seine Vision teilten. Aus den bescheidenen Anfängen wuchs eine große soziale Einrichtung für sinnesbehinderte Menschen, die 1993 vom Kloster in die stiftung st.franziskus heiligenbronn übergeben wurde. Inzwischen ist die stiftung u.a.Träger des Kinder- und Familienzentrums in Villingen-Schwenningen und von insgesamt 11 Altenzentren.
In seiner Predigt schilderte Superior Oster den Weg von David Fuchs, seine eigene Heimatlosigkeit, die ihn motiviert hat, für Waisenkinder einzutreten - ihnen Heimat und Bildung zu geben. Ohne David Fuchs wäre Heiligenbronn heute nicht, was es ist. Ohne die Wallfahrt zum Heiligen Bronnen mit der Schmerzensmutter wäre David Fuchs nicht nach Heiligenbronn gekommen. 1873 baute er die heutige Kirche St. Gallus. Immer fehlten ihm vorab die nötigen finanziellen Mittel und doch konnten seine baulichen Vorhaben durchgeführt werden mit Spenden, die zur rechten Zeit kamen. In der Chronik wird sein "unverschämtes Gottvertrauen" an verschiedenen Stellen besonders hervorgehoben.
Mit 60 Jahren verstarb David Fuchs. Er hatte sich vollständig verausgabt und sein Leben ganz in den Dienst der Wallfahrt und der Kinder gestellt.
Nach der Eucharistiefeier gingen die Schwestern und weitere Gottesdienstbesucher in einer Prozession ans Grab von David Fuchs zu einer kleinen Gebetsfeier. Superior Oster, Generaloberin Sr. Judith Kaupp und die Schwestern vom Generalrat stellten ein Licht aufs schneebedeckte Grab als Dank für seinen Glauben und seinen Mut, sich der Not der Zeit zu stellen und zu handeln. So ist er heute für uns ein Vorbild und eine Herausforderung.
Nach Oben| Totengedenken Am Samstag, den 12. Februar verstarb Sr. M. Romana Haberstroh im Alter von 96 Jahren. Geboren 1917 in Mariazell im Kreis Rottweil, trat sie 1955 ins Kloster Heiligenbronn ein. Sie legte am 15. Mai 1957 ihre Profess ab. Im selben Jahr wurde sie nach Freudenstadt versetzt und war dort zwei Jahre. Von 1959 bis 1989 war sie in Roseck bei Tübingen, die letzten zwölf Jahre davon als Hausoberin. Seit 1991 lebt sie wieder im Mutterhaus - jetzt im Pflegekonvent St. Franziskus. Sr. Romana arbeitete lange Jahre im Krankenhaus Schramberg. Alle ihre Geschwister haben einen geistlichen Beruf ergriffen - Ordensfrau, Missionar, Mönch. Sie war die letzte, die ins Kloster ging. Requiem und Beerdigung war am Dienstag, den 15. Februar um 13.30 Uhr in der St. Gallus Kirche. |
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"Vom Weltenherrscher zum erniedrigten Christus" - diesen Weg des hl. Franziskus wurde beim Transitus den Gottesdienstbesuchern nahe gebracht.
Alle franziskanischen Gemeinschaften feiern am Vorabend des Franziskusfestes den Hinübergang des Heiligen in die ewige Herrlichkeit Gottes.
Es kamen die Chronisten zu Wort, die vom Sterben des Hl. Franziskus berichten. Der Psalm 142 wurde gesungen, den Franziskus selbst vor seinem Tod gebetet hat.
Das Kreuz von San Damiano spielte auf dem Berufungsweg des hl. Franz eine wesentliche Rolle. Hier wird der hohe Gott für Franziskus zum Freund - halbnackt und barfuß am Kreuz. Hier betet er oft und oft folgendes Gebet:
„Höchster, lichtvoller Gott,
erleuchte die Finsternis in meinem Herzen:
gib mir einen Glauben, der weiterführt,
eine Hoffnung, die durch alles trägt,
und eine Liebe, die auf jeden Menschen zugeht.
Lass mich spüren, wer du, Herr, bist,
und erkennen, wie ich deinen Auftrag erfülle.“
(Übersetzung: Niklaus Kuster)
Franziskus ist offen für die Zeichen Gottes, er ist aufmerksam und hörend.
Er lässt sich in die Begegnung mit dem Aussätzigen führen, bleibt beharrlich im Gebet und sucht Weisung im Evangelium. Diese Haltungen wurde von drei Schwestern leiblich ausgedrückt und so allen anschaulich vor Augen gestellt.
In der Feier wurde deutlich, dass diese Haltungen ihre Aktualität für uns heute nicht verloren haben:
In den Nöten und dem Unheil unserer Zeit und Welt - Umweltkatastrohphen, Arbeitslosigkeit, Bildungschancen, Amokläufen, Alterspyramide - geht es darum, Christus zu begegnen, Ihm zu vertrauen, sich von Ihm in die Nöte und durch das Leid zum Leben führen zu lassen. So wurden diese konkreten Nöte vor den gekreuzigten Herrn gebracht und zu den Symbolen gelegt, die für den Weg des Franziskus standen: eine "Rätsche" für die Begegnung mit dem Aussätzigen, eine brennende Kerze für seine Beharrlichkeit im Gebet, sowie die Heilige Schrift für seine Bereitschaft zu hören.
Zum Abschluss gaben einige Schwestern Zeugnis von den Worten des Herrn, die sie in Bewegung brachten, aufbrechen ließen, Wege ins Leben führten.
Nach der Feier in der Kirche waren alle Besucher ins Refektor der Schwestern eingeladen zum Austausch und gemeinsamen Mahl.
In einer großen Runde klang diese Feier aus.
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| Portiunkula Am 02. August feiern wir in der franziskanischen Familie das Fest der Hl. Jungfrau Maria von den Engeln zu Portiunkula.Portiunkula bedeutet „der kleine Flecken Land“. Zur Zeit des hl. Franziskus war die Kapelle halb verfallen. Im Jahr 1211 suchte Franziskus eine Kirche, wo die Brüder die „Tagzeiten“ beten konnten. Da ihm der Bischof von Assisi keine Kirche geben wollte oder konnte, bat Franziskus den Abt der Benediktiner-Abtei auf dem Monte Subasio um eine Kirche. Dieser wollte ihm das Kirchlein Portiunkula, „Santa Maria degli Angeli“ schenken unter der Bedingung, dass Franziskus es zum Zentrum seiner Gemeinschaft mache. Franziskus, der ohne Eigentum leben wollte, bestand darauf, Portiunkula zu mieten. Als Jahreszins vereinbarte er mit dem Abt einen Korb Fische. Portiunkula war der Mittelpunkt – der Treffpunkt und der Ausgangspunkt der ersten Generation der Brüder. Hier fanden die ersten Mattenkapitel statt. In Portiunkula, gab es fröhliche und harmonische Zusammenkünfte der Brüder, aber auch viele Auseinadersetzungen, um dem ursprünglichen Ideal, nach dem Evangelium zu leben, treu zu bleiben. Am Palmsonntag, am 18. März 1214 erhielt Klara von Assisi von Franziskus in Portiunkula ein Ordenskleid, um von da an als Ordensfrau zu leben. Nach der Überlieferung empfing Franziskus für diese Kapelle von Papst Honorius III. den bekannten Portiunkula Ablass. Zwei Tage vor seinem Tod ließ sich Franziskus, der wegen seines Augenleidens im bischöflichen Palast weilte, nach Portiunkula bringen. Dort wo die Gemeinschaft ihren Anfang genommen hat, dort wollte er auch sterben. Unser kleiner Schwesternkonvent (10 Schwestern) im Mutterhaus in Heiligenbronn trägt den Namen „Portiunkula“. Sr. M. Christiane Keil |
Unter der Überschrift "Gebet und Alltag" trafen sich vom 04. - 06. Juni im Haus Lebensquell 12 Juniorinnen mit ihren Leiterinnen im Haus Lebensquell.
Mit auf dem Programm stand eine morgendliche Wallfahrt um Heiligenbronn mit dem Wahrnehmen aller Sinne, Zeit für Einzelbesinnung, Gebet und Austausch.
Am Sonntagvormittag gestaltete die Gruppe den Sonntagsgottesdienst in der Hauskapelle musikalisch.
Gestärkt durch den gegenseitigen Austausch, die Ermutigung im Glauben und die Erfahrung der gemeinsamen Quelle fuhren die Juniorinnen aus Untermarchtal, Sießen, Reute und Heiligenbronn in alle Richtungen der Diözese wieder an ihre Wirkungsorte zurück.
![]() Schaufenster Wallfahrtsladen | ![]() Frau Gruber und Sr. Bernadette | ||
In der Abtei Frauenwörth (Chiemsee) fand vom 19. - 21. April das 2. Klosterladen-Symposium statt. Am 20. April wurden bei einem Festabend die begehrten Preise für Innovationen im Bereich der Klosterläden vergeben.
In sieben Kategorien traten etwa 50 Vertreterinnen und Vertreter von Klosterläden aus ganz Deutschland an: „Das überzeugendste Klosterprodukt“, „Die beste Umsatzentwicklung 2009“, „Die originellste Aktion 2009“, „Der beste Internetauftritt“, „Das schönste Schaufenster“, „Der interessanteste Ladenhüter und seine Geschichte“ und „Der schönste Klosterladen“ sollten ausgezeichnet werden. Die Trophäe, ein gotisches Fenster in Schiefer, Glas und Bronze, wurde insgesamt sieben Mal vergeben.
Und dann kann selbst der Heilige Josef schon mal ungestraft zum Ladenhüter werden. Im Karmel in Berlin jedenfalls stand die geschnitzte Heiligenfigur seit vielen Jahren wie Blei in den Regalen, nachdem ihm ein Kunde Frau und Kind entführt hatte. Doch den Josef wollte niemand haben, und so wartet er dort weiterhin auf neue Adoptiveltern. Auf der Fraueninsel kam der Weitgereiste – er wurde eigens mit auf die Insel gebracht – zu neuen Ehren. In der
Rubrik „Der interessanteste Ladenhüter und seine Geschichte“ wurde er mit einem Klosterladen-Award auszeichnet. Als überzeugendstes Klosterprodukt konnte die Abtei Frauenwörth mit ihrem Kaffeekonfekt aufwarten. Die Marzipanspezialität gehört zum klostereigenen Leckereiensortiment, das seit Jahrzehnten von den Schwestern in Handarbeit hergestellt wird.
Den Preis für „Die originellste Aktion 2009“ sicherte sich der Klosterladen Windberg, der seit vergangenem Herbst im niederbayerischen Lokalradio mit großem Erfolg originelle Radiospots für den Laden schaltet. Und auch die Vier-Türme-Buchhandlung der Abtei Münsterschwarzach weist mit ihrem Internetauftritt und dem angegliederten Online-Shop in Richtung Zukunft.
Gleich zwei Preise konnte sich die kleine Klosterbuchhandlung Haus Lebensquell im Kloster Heiligenbronn sichern: den Preis für das schönste Schaufenster erhielten die Schwestern für ihre Erstkommuniondekoration. Und außerdem konnte für 2009 ein Rekordergebnis gemeldet werden, was einen Award für „Die beste Umsatzentwicklung 2009“ einbrachte.
Bei der Verleihung des Haupt-Awards des Abends gab es allerdings eine Überraschung: Nicht ein, sondern zwei schönste Klosterläden gibt es dieses Jahr! Beide ein gelungenes Beispiel, wie Läden für religiöse Literatur, Devotionalien und andere schöne Dinge im Jahr 2010 aussehen können: Zum einen wurde der Karmeliten Klosterladen in Bamberg, der dort im vergangenen Jahr neu gegründet wurde, zum „schönsten Klosterladen“ gekürt. In hellen Holztönen erstrahlt dieser etwa 100 qm große Laden in dem alten Gewölbe und bezaubert Bewohner und Touristen der Stadt. Zusätzlich wurde die ars liturgica Buchhandlung der Abtei Maria Laach in der Eifel mit einem Sonderpreis als schönster Klosterladen ausgezeichnet. Ein Sonderpreis deshalb, weil dieser Laden, der seine Fläche mit einem - nicht nur architektonisch - gelungenen Rundbau im vergangenen Jahr mehr als verdoppelte auf nun 450 qm, sowohl von den Besucherzahlen als auch vom Umsatz schon jeher in anderen Kategorien läuft. Nun stellt er auch optisch ein Aushängeschild für den gesamten religiösen Buchhandel dar.
Neben den Award-Trophäen konnten alle Preisträger Sachpreise entgegen nehmen, die von den Sponsoren KM. katholischermedienverband e. V., Butzon & Bercker GmbH, borro medien GmbH sowie den Verlagen Kunst & Reise, Pattloch, Don Bosco sowie dem Beuroner Kunstverlag gestiftet wurden.
Die Klosterladen-Awards wurden im Rahmen des 2. Klosterladen-Symposiums vergeben, das erstmalig vor drei Jahren in Altenberg stattfand. Auf Initiative der MDG Medien-Dienstleistung GmbH soll hiermit der Austausch und die Zusammenarbeit von Klosterläden im gesamten deutschsprachigen Raum gefördert werden.
Die
MDG Medien-Dienstleistung GmbH ist eine Unternehmensberatung der katholischen Kirche. Seit mehr als 30 Jahren berät die MDG konfessionelle Medienunternehmen. Für Kloster Buch- und Kunsthandlungen wurden in den vergangenen Jahren insgesamt drei Erfahrungsaustausch-Gruppen etabliert, die von Beratern der MDG moderiert und begleitet werden.
Pressebericht (Ewald Graf):
Der Wallfahrtsladen des Klosters Heiligenbronn im Haus St. Konrad gewann im Rahmen des Klosterladen-Symposiums am Chiemsee zwei Preise für das schönste Schaufenster und die beste Umsatzentwicklung.
Bei dem zweiten bundesdeutschen Klosterladen-Symposium in der Abtei Frauenwörth im Chiemsee waren in sieben Kategorien Preise ausgelobt. Der kleine Wallfahrtsladen in Heiligenbronn erhielt zweimal den ersten Preis zuerkannt: für die beste Umsatzentwicklung 2009 und für das schönste Schaufenster, dekoriert für die Erstkommunion.
Schwester Bernadette Gaile und Mitarbeiterin Daniela Gruber, die den Heiligenbronner Wallfahrtsladen führen und die Preise entgegennahmen, waren schon ein wenig stolz, dass sie sich gegen wesentlich größere Konkurrenz durchsetzen konnten.
Zu den anderen Preisträgern gehörten etwa die Klosterläden in Bamberg, in der Abtei Münsterschwarzach oder in Maria Laach in der Eifel.
Neben zwei Trophäen, die ein gotisches Fenster in Schiefer, Glas und Bronze darstellen, erhielt der Wallfahrtsladen auch einen Geldpreis von 500 Euro und einen Kartenständer als Auszeichnung.
Der Klosterladen-Wettbewerb wird von der Medien-Dienstleistungs GmbH, einer Beratungsfirma der Deutschen Bischofskonferenz, und Sponsoren ausgerichtet.
„Die Preise sind für uns alle“, betonte Schwester Bernadette bei einer kleinen Feier, die anlässlich dieser Auszeichnungen nach der Rückkehr in Heiligenbronn veranstaltet wurde. Sie bedankte sich für die Unterstützung, die der Wallfahrtsladen von Kloster und Stiftung St. Franziskus erhalte. Sie habe auf dem Symposium vielen erst erklären müssen, wo Heiligenbronn liege, berichtete die Ordensschwester.
Daniela Gruber berichtete vom Symposium, das unter dem Motto stand: „Ein Stück Himmel auf Erden – Was Klosterläden so besonders macht“.
Gemeinsam wurden die Trends und Herausforderungen der Zeit besprochen wie etwa eine diffuse Spiritualität und oft fehlendes Glaubenswissen.
Den Heiligenbronner Wallfahrtsladen zeichneten viele eigene Produkte aus wie die von Schwestern verzierten Kerzen, die Produkte zur Ausstellung „Leben Jesu“, aber auch etwa die Artikel des Künstlers Egino Weinert. Sie achteten darauf, bekundete Daniela Gruber, dass auch Jugendliche, die oft unter den Kunden seien, günstige Angebote fänden
| Am Dienstag, den 11. Mai wurde der Preis für das "schönste Schaufenster" überreicht: ein Kartenständer vom Kunstverlag Beuron. Pater Mauritius und der Werbeleiter des Kunstverlags Joachim Schlude kamen dafür eigens nach Heiligenbronn und bauten vor Ort den Ständer mit Karten aus der aktuellen Herbstkollektion auf. Pater Mauritius freute sich, dass der Klosterladen in Heiligenbronn diesen Preis gewonnen hat. Er betonte die Verbindung zu Heiligenbronn über ihren Künstlerpater Willibrord Verkade. Er hat die Kapelle in der damaligen Filiale St. Antonius bei Waldachtal ausgemalt. Als Erinnerung überreichte er ein Buch mit Bildern von P. Verkade. | |||||||
| Professerneuerung Auf weitere drei Jahre hat Sr. M. Johanna Konrad (gebürtig aus Konstanz) ihre Profess erneuert. Die Lesung aus dem Buch der Offenbarung Kapitel 2,18-19.26-29 wurde ihr als Verheißung zugesprochen, dass Jesus um sie weiß und sie führen wird - sie aushalten lehrt auch in schwierigen Zeiten. Sr. M. Johanna trat 2005 in die Gemeinschaft ein und legte am 3. Mai 2008 ihre erste Profess ab. Seither arbeitet sie in der Jugendarbeit, sowie im Koordinationsbüro. |
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